Schlüsselübergabe der neuen Sporthalle an der Grundschule Altenlingen – 400.000 Euro Fördergelder vom Land Niedersachsen

Lingen. „Diese Sporthalle stärkt das sportliche Fundament in unserer Stadt. Wir setzen mit den außergewöhnlichen Großsportgeräten sogar neue Akzente in der Region“, freute sich Lingens Oberbürgermeister Dieter Krone. Ihm wurde als Bauherren mit einer symbolischen Schlüsselübergabe die Schlüsselgewalt der neuen Sporthalle im Ortsteil Altenlingen übertragen. Die Baukosten für die Halle belaufen sich auf rund 1,95 Millionen Euro. Über das Sportstättensanierungsprogramm des Landes Niedersachsen erhielt das Bauvorhaben Fördergelder in Höhe von 400.000 Euro. „Gute Politik bringt auch immer etwas Greifbares mit sich. Diese Projekte dann zu sehen, sind echte Highlights im Kalender eines Ministers“, so der Niedersächsische Innen- und Sportminister Boris Pistorius. Die Unterstützung durch den Landkreis Emsland betrug weitere rund 600.000 Euro. Diese Summe setzt sich durch Mittel aus der Kreisschulbaukasse sowie der Förderung von Gemeinschaftseinrichtungen zusammen. Auch der Ortsrat von Altenlingen beteiligte sich bei der Beschaffung neuer Großsportgeräte mit rund 34.000 Euro. Die Reststumme und somit fast die Hälfte des Bauvorhabens wurde von der Stadt Lingen getragen. „Mein Dank geht an alle Beteiligten. Neben der Politik waren rund 30 Firmen aus der Region an dem Projekt beteiligt – wie auch im Sport, war das eine echte Team-Leistung“, bedankte sich Oberbürgermeister Krone.

Begeistert von der neuen Sporthalle zeigte sich auch Michael Koop, Präsident des Kreissportbundes und Ortsbürgermeister von Altenlingen. Einen großen Dank sprach er der Grundschule Altenlingen aus. Bereits vor dem Neubau der Sporthalle sind zwei neue Klassenräume angebaut worden – die Zeit der beiden Baumaßnahmen und die damit verbundenen Beeinträchtigungen seien sicher nicht einfach für die Kinder und die Lehrenden gewesen.

Im Frühjahr 2020 begann der Abriss der alten Sporthalle. Mit dem Neubau wurde anschließend im April 2020 begonnen. Trotz der Corona-Pandemie konnte der Bau planmäßig beendet werden. Die Sporthalle ist eine Einfeldsporthalle mit einem 15 Meter mal 27 Meter großem Spielfeld. Daran angegliedert befindet sich ein Mehrzweckraum von 75 Quadratmetern. Dort befinden sich Umkleideräume mit je vier Duschen für Damen und Herren sowie ein barrierefreies WC mit Dusche. Zukünftig ist geplant, dass Vereine die Sporthalle und den anliegenden Mehrzweckraum mitnutzen können. Zudem verfügt die Halle über zwei Großsportgeräte zum Klettern, die im näheren Umkreis einmalig sind.

„Auch das Klima gewinnt hier: Jedes Jahr werden durch diese Halle 70 Tonnen CO2 gespart“, betonte Minister Boris Pistorius. Als Energiequelle in den Nebenräumen dient eine Wärmepumpe, die mit der Fußbodenheizung gekoppelt ist. Zentral dienen Deckenstrahlplatten in der Halle als Wärmezufuhr. „Man merkt, dass das gut investiertes Geld ist. Dieser Neubau wäre ohne Unterstützung der Stadt, des Landkreises und des Landes Niedersachsen nicht möglich“, so Landrat Marc-André Burgdorf.

„Diese Eröffnung ist nach dem Corona-Lockdown unsere erste gemeinsame Veranstaltung als Schule und mit dieser Sporthalle können wir endlich die verlorene Sportzeit nachholen“, freute sich Schulleiter Clemens Korte. Zudem bedankten sich Toni Pilgrim, Vorsitzende des Schulelternrates, und Melanie Bauermann, zweite Vorsitzende des Fördervereins, für die neue Sporthalle.

An dem Bauprojekt waren rund 30 regionale Firmen beteiligt. Weiterhin waren sechs regionale Büros für die Fachplanung zuständig. Architekt der Sporthalle ist Günter Liedtke vom Architekturbüro Liedtke + Lorenz. „Wir bedanken uns bei der Stadt Lingen für diesen besonderen Auftrag. Allen, die diese Halle nutzen, wünsche ich viel Spaß beim Sport und keine Verletzungen“ so Günter Liedtke bei der Schlüsselübergabe an den Bauherren Dieter Krone.

Text und Foto: Stadt Lingen