Blaulicht

Schwer verletzte Frau und vier verletzte Kinder bei schwerem Unfall auf Rastplatz auf der A31

Walchum / A31 – Am Sonntagabend gegen 21:17 Uhr ereignete sich auf dem Rastplatz Walchum an der Autobahn A31 ein schwerer Verkehrsunfall, der ein massives Rettungsaufgebot auslöste und die Rettungskräfte vor eine außergewöhnliche Herausforderung stellte.

Alarmierung und MANV 7

Die Einsatzkräfte wurden zunächst zu einer eingeklemmten Person alarmiert. Bereits auf der Anfahrt erhöhte die Leitstelle die Alarmstufe auf MANV 7 – Massenanfall an Verletzten, da von mehreren Verletzten, darunter Kinder, ausgegangen wurde.

Schwerer Unfall – Mercedes Vito kollidiert mit Bäumen

Vor Ort bot sich den Rettungskräften ein dramatisches Bild: Ein Mercedes Vito war von der Autobahn abgefahren, auf den Rastplatz aufgefahren und dort von der Fahrbahn abgekommen. Das Fahrzeug prallte seitlich gegen einen Baum und fuhr anschließend frontal gegen einen weiteren Baum, bevor es zum Stillstand kam.

Eingeklemmte Beifahrerin muss befreit werden

Die Beifahrerin war schwer eingeklemmt. Die Feuerwehr setzte umfangreiches technisches Gerät und eine Seilwinde ein, um die Frau aus dem völlig zerstörten Fahrzeug zu befreien. Nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst wurde sie in den Rettungshubschrauber umgelagert und in ein Krankenhaus geflogen.

Kinder und weitere Insassen verletzt

Die anderen Insassen, darunter vier Kinder, konnten das Fahrzeug selbstständig verlassen. Sie wurden vor Ort medizinisch erstversorgt und anschließend verletzt in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Großaufgebot der Rettungskräfte

Insgesamt waren drei Ortsfeuerwehren mit rund 60 Einsatzkräften vor Ort. Unterstützt wurden sie von acht Rettungswagen, drei Notärzten sowie dem Rettungshubschrauber, der direkt auf der Autobahn landete. Für die Dauer der Rettungsmaßnahmen wurde die A31 vollständig gesperrt.

Ermittlungen

Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Die Freigabe der Autobahn erfolgt nach Abschluss der Rettungs- und Bergungsarbeiten.

Foto: NWM-TV Torsten Albrecht