Schwerer Auffahrunfall auf der A31 bei Wietmarschen: Niederländisches Urlauber-Ehepaar hat großes Glück
Schwerer Auffahrunfall auf der A31 bei Wietmarschen: Niederländisches Urlauber-Ehepaar hat großes Glück – „Wir waren vier Wochen im Urlaub und wollten morgen mit den Enkelkindern weiter“
Wietmarschen. Ein schwerer Verkehrsunfall auf der Autobahn 31 bei Wietmarschen ist am Dienstagmittag glimpflich ausgegangen. Obwohl ein VW Caddy nahezu ungebremst mit hoher Geschwindigkeit auf ein Wohnmobil aus den Niederlanden auffuhr und beide Fahrzeuge erheblich beschädigt wurden, blieb es nach Angaben der Polizei bei einem großen Schreck. Verletzt wurde niemand.
VW Caddy fährt auf Wohnmobil auf
Der Unfall ereignete sich gegen 12:30 Uhr auf der A31 zwischen den Anschlussstellen Lingen (Ems) und Wietmarschen in Fahrtrichtung Meppen. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei hatte sich vor der Anschlussstelle Wietmarschen ein Rückstau nach einem vorausgegangenen Unfall gebildet. Ein VW Caddy erkannte das Stauende offenbar zu spät und prallte mit einer Geschwindigkeit von rund 110 km/h auf ein vorausfahrendes Wohnmobil mit niederländischer Zulassung.
Durch die enorme Wucht des Aufpralls wurden beide Fahrzeuge massiv beschädigt. Sowohl der VW Caddy als auch das Wohnmobil waren nicht mehr fahrbereit und mussten von Abschleppunternehmen geborgen werden.
Urlaub endet mit einem Schock
In dem Wohnmobil saß ein Ehepaar aus den Niederlanden, das sich gerade auf der Heimreise von einem vierwöchigen Urlaub befand. Der Unfall traf die beiden völlig unerwartet.
„Wir waren vier Wochen im Urlaub und wollten morgen mit den Enkelkindern weiter“, berichteten die beiden nach dem Unfall.
Eigentlich sollte bereits am nächsten Tag der nächste Campingurlaub beginnen – diesmal gemeinsam mit den Enkelkindern. Stattdessen endete die Reise auf der Autobahn bei Wietmarschen.
Niemand verletzt – Polizei spricht von großem Glück
Angesichts der erheblichen Schäden an beiden Fahrzeugen grenzt der Ausgang des Unfalls beinahe an ein Wunder. Nach Angaben der Polizei wurde keiner der Beteiligten verletzt. Alle kamen mit dem Schrecken davon und erlitten lediglich einen Schock.
Dass bei einem Aufprall mit dieser Geschwindigkeit niemand körperlich zu Schaden kam, ist nach Einschätzung der Einsatzkräfte außergewöhnlich.
Zeitweise Vollsperrung der Autobahn
Für die Unfallaufnahme sowie die Bergungs- und Aufräumarbeiten musste die Autobahn zunächst vollständig gesperrt werden. Im weiteren Verlauf wurde der Verkehr an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Dennoch kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.
Die Polizei hat die Ermittlungen zur genauen Unfallursache aufgenommen.





