Smart Rebel
Wie Bernd Breiter Politik, Wissenschaftund Wirtschaft in einen neuen Dialog bringt
Gut ein Jahr nach seinem Wechsel vom Festivalbusiness zur Smart Rebel Bewegung hat der Frankfurter Unternehmer einen systemübergreifenden Orientierungsansatzentwickelt, der von der Landesregierung Hessen über die Europäische Kommission bis zum CERN Anerkennung findet. Das Wirtschaftsmagazin Business Punk widmet der Entwicklung eine Doppelseite.
Ausgangslage
Zum Jahresende 2024 verließ Bernd Breiter den WORLD CLUB DOME – das Festival, das er über dreizehn Jahre aufgebaut und zu einem der größten elektronischen Musikformate Europas entwickelt hatte. Aus den Erfahrungen von über drei Jahrzehnten in Entertainment und Medien – insbesondere aus dem direkten Zugang zu jungen Generationen – war eine Erkenntnis gewachsen: Die Mechanismen, die im Entertainment Zugang schaffen, lassen sich auf die großen gesellschaftlichen Themenübertragen. In diesem Potenzial erkannte Breiter die Möglichkeit, Dialogräume fürgesellschaftlich relevante und ernste Themen zu schaffen, wie es sie in dieser Form zuvor nicht gegeben hatte.
Breiter bringt dabei eine ungewöhnliche Biografie mit: Gold- und Platinauszeichnungen als Musikproduzent, eine Kooperation mit der Europäischen Weltraumorganisation ESA, die zum ersten DJ-Set live von der InternationalenRaumstation führte, weltweite Berichterstattung durch Forbes, TIME, CNN und BBC sowie den Living Legends of Aviation Award in Hollywood.
Der inhaltliche Kern
Grundlage der Entwicklung ist der sogenannte Smart Rebel Shift – ein Orientierungsmodell, das auf einer zentralen Diagnose beruht: Moderne Gesellschaften leiden nicht unter einem Wissensdefizit, sondern unter einem Zugangsproblem. Informationen sind verfügbar, doch die Fähigkeit, sie einzuordnen und in Beziehung zu setzen, nimmt ab. Menschen bewegen sich in geschlossenen Denk-und Kommunikationsräumen – sogenannten Bubbles –, die den Austausch zwischengesellschaftlichen Systemen erschweren.
Der Ansatz folgt einer veränderten Reihenfolge: Zugang vor Erklärung, Beziehung vor Argument, Erfahrung vor Theorie. Er ist nicht als theoretisches Modell konzipiert worden, sondern aus der Praxis entstanden – aus über drei Jahrzehnten Arbeit mit Großformaten unter Extrembedingungen, in denen sich dieselben Muster immer wieder zeigten: Wo Zugang entstand, wurde selbst komplexes Material anschlussfähig. Wo er fehlte, blieb selbst gut begründetes Wissen wirkungslos.
Die Smart Rebel Convention 2025
Kern der bisherigen Umsetzung ist die Smart Rebel Convention, die Ende 2025 in Frankfurt am Main stattfand. Ziel war es, einen Raum zu schaffen, in dem unterschiedliche gesellschaftliche Systeme nicht nebeneinander agieren, sondern tatsächlich in Beziehung treten – ein hybrides Format aus Vorträgen, Panels, One-on-ones und Live-Musik.
Im Rahmen der Umsetzung wirkten rund fünfzig Persönlichkeiten aus Politik,Wissenschaft, Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft als Impulsgeber, Mentoren undGesprächspartner. Die Veranstaltung erzielte eine organische Reichweite von knapp zehn Millionen Kontakten.
Bemerkenswert ist der Entstehungskontext: Format, Partnerschaften und institutionelle Anbindung wurden auf Eigeninitiative hin aufgebaut – ohne bestehende Firmenstrukturen und ohne große Marketingbudgets.
Institutionelle Einordnung
Es bedarf eines plausiblen Grundes, wenn Persönlichkeiten auf Präsidenten-,Direktoren- und Vorstandsebene sich persönlich an einem Abend einfinden. Im Rahmen der begleitenden Gala ordneten Vertreter der höchsten Entscheidungsebenenden Ansatz ein:
Politik: Boris Rhein, Ministerpräsident des Landes Hessen und Schirmherr der Smart Rebel Formate, ordnet den Ansatz als Beitrag zur Orientierung in Zeiten tiefgreifender gesellschaftlicher Umbrüche ein – als Brücke zwischen Fortschritt, Demokratie und gesellschaftlicher Stabilität. Christoph Kautz, Direktor für Raumfahrtpolitik, Satellitennavigation und Erdbeobachtung bei der Europäischen Kommission, hebt die Fähigkeit hervor, technologische Entwicklung, demokratische Werte und gesellschaftliche Teilhabe miteinander zu verbinden.
Wissenschaft: Die naturwissenschaftliche Perspektive wurde durch das CERN, den ESA-Astronauten Dr. Matthias Maurer sowie Rolf Densing, Director of Operations European Space Agency – ESA, vertreten. Professor Dr. Enrico Schleiff, Präsident der Goethe-Universität Frankfurt, und Professor Dr. Frank Dievernich, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main, ordneten den Ansatz als zentrale Ergänzung klassischer Hochschullehre ein.
Wirtschaft: Sir Richard Branson sprach den Smart Rebels per persönlicherVideobotschaft seine Anerkennung aus. Der Präsident der IHK Frankfurt am Main, Ulrich Caspar, beschrieb die Initiative als Plattform, die wirtschaftliche Transformation nicht nur technisch, sondern kulturell und wertebasiert begleitet.
Mediale Einordnung durch Business Punk
Mit der aktuellen Ausgabe (März 2026) widmet das Wirtschaftsmagazin Business Punk der Entwicklung eine Doppelseite unter dem Titel „Wir duschen die Seele“. Der Beitrag wurde im Rahmen der offiziellen Heftpräsentation zusätzlich auf der Bühne vorgestellt– als Co-Branding unter der Dachzeile „Business Punk x Smart Rebel Convention“.
Dass ausgerechnet Business Punk diesen Raum gibt, ist kein Zufall. Das Magazin hat sich seit seiner Gründung 2009 als Stimme einer jungen, unkonventionellenUnternehmergeneration etabliert – einer Generation, die Wirtschaft anders denkt, anders kommuniziert und anders bewertet als das klassische Wirtschaftsfeuilleton. Inder Begegnung von „Punk“ und „Rebel“, von „Business“ und „Smart“, zeigt sich eine natürliche Verwandtschaft: Beide Marken stehen für die Überzeugung, dass Andersdenkende keinen Sonderfall darstellen, sondern den Normalfall einer funktionierenden Gesellschaft.
Einordnung der bisherigen Entwicklung
Was sich in gut einem Jahr seit dem Wechsel vom aktiven Festivalbusiness zur SmartRebel Bewegung vollzogen hat, lässt sich in vier Punkten zusammenfassen: der Aufbaueines neuen, systemübergreifenden Dialogansatzes außerhalb klassischer Strukturen; die Umsetzung eines ersten Proof of Concept innerhalb weniger Monate; die dokumentierte Anschlussfähigkeit an höchste Ebenen von Politik, Wissenschaft undWirtschaft; sowie die zunehmende öffentliche und mediale Einordnung.
Der Ansatz versteht sich als non-formaler Bildungs- und Dialograhmen zur Stärkung von Demokratie, gesellschaftlichem Zusammenhalt und inter generationalem Austausch. Die nächste Smart Rebel Convention ist für den 23. Oktober bis 1. November2026 in Frankfurt am Main angekündigt.
Mehr über Bernd Breiter und den Smart Rebel Shift sowie den gesamten Business Punk Artikel finden Sie auf: www.berndbreiter.de und www.business-punk.com.
Text: Berlinieros
Fotocredit: Smart Rebellion GmbH
