Stadtverwaltung, Stadtwerke und Emsbad zwischen Feiertagen geschlossen

Meppen. Die Stadtverwaltung, die Verwaltung der Stadtwerke sowie das Emsbad bleiben zwischen den Feiertagen, 27. bis 30. Dezember, geschlossen. Ein Not- und Bereitschaftsdienst für die Bereiche Standesamt und Verbrauchsabrechnung der Stadtwerke wird eingerichtet. Darüber hinaus wird das Emsbad –wie auch in den Vorjahren – an den Feiertagen (24.-26. Dezember sowie am 31. Dezember und 1. Januar) geschlossen bleiben.

Gemeinsam müssen wir Ressourcen schonen“, betont Bürgermeister Helmut Knurbein mit Blick auf die aktuelle Energieknappheit und dem voranschreitenden Klimawandel. Die Schließung der Stadtverwaltung, der Verwaltung der Stadtwerke und des Emsbades sei dabei nur ein Baustein. Bereits vor Wochen wurden die Außenbeleuchtungen sämtlicher städtischer Gebäude sowie die Strahler an öffentlichen Plätzen ausgeschaltet. Die Straßenbeleuchtung wird mit reduzierter Leistung betrieben. In den städtischen Gebäuden wurden die Raumtemperaturen auf 19 Grad, in den Turnhallen auf 15 Grad abgesenkt. Sonstige Durchgangsbereiche wie Flure, Foyers und Technikräume werden nicht mehr beheizt.

Energieeinsparmaßnahmen wurden auch bereits im Emsbad umgesetzt. So wurde der Wellnessbereich mit der Dampfsauna, den Wärmeliegen und dem Whirlpool nach der Revision nicht wieder in Betrieb genommen und bleibt auch bis auf weiteres geschlossen. „Erfahrungsgemäß ist es in den Tagen zwischen Weihnachten und Neujahr etwas ruhiger. Bürgerinnen und Bürger verlegen ihre ‚Behördengänge‘ in dieser Zeit auf das neue Jahr. Und mit der überdachten Eisbahn auf dem Weihnachtsmarkt wird, wie ich finde, ein ganz gutes Alternativprogramm zum Emsbad geboten“, so Bürgermeister Knurbein.

Lange Zeit vor Ausbruch der aktuellen Krise hat die Stadt Meppen bereits wesentliche Energiesparmaßnahmen ergriffen. So wurden städtische Gebäude über Jahre schon energetisch saniert und nachhaltig errichtet. Die großflächige Umrüstung der Straßenlaternen auf LED-Beleuchtung senkt Kosten und Emissionen, ebenso wie die fortlaufende Umstellung der Dienstfahrzeuge auf Elektroantrieb.