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Standsicherheit gefährdet: Mehrere geschädigte Straßenbäume müssen gefällt werden

Im Cloppenburger Stadtgebiet sind einige alte Straßenbäume für Fäulnis oder Pilzbefall so stark geschädigt, dass sie umzustürzen drohen. Wie vom Fachgutachter empfohlen, werden sie nun zeitnah gefällt.

Der städtische Bauhof kontrolliert den öffentlichen Baumbestand regelmäßig und hatte mehrere Problemfälle festgestellt, die jetzt von einem Sachverständigen untersucht wurden. Ziel ist grundsätzlich immer, möglichst viele Bäume zu erhalten. In vielen Fällen gelingt das auch durch Rückschnitte oder andere Sicherungsmaßnahmen. Sind die Bäume jedoch so stark geschädigt, dass ihre Standfestigkeit nicht mehr gewährleistet ist, müssen sie aus Gründen der Verkehrssicherheit kurzfristig entnommen werden.

Betroffen sind unter anderem:

  • eine Rotbuche am Dorfgemeinschaftshaus in Ambühren,
  • eine Rotbuche an der Straße „Am Galgenmoor“, eine Rotbuche an der „Bether Höhe“ sowie weitere Rotbuchen entlang der Vahrener Straße. Bei diesen Bäumen wurden unter anderem starker Pilzbefall (Brandkrustenpilz), ausgeprägte Fäulnis, Hohlräume im Stamm und Risse festgestellt.
  • Eine von Pilzen befallene Eiche am Höltinghauser Weg soll nach Möglichkeit erhalten werden. Sie wird zunächst mit Wurzelankern, Kronenrückschnitt und weiteren Maßnahmen stabilisiert. Erst wenn sich zeigt, dass die Standsicherheit nicht gesichert werden kann, müsste auch sie gefällt werden.

Vor jeder Fällung wird geprüft, ob Tiere – etwa brütende Vögel – betroffen sein könnten. Wo es sinnvoll ist, nimmt die Stadt Ersatzpflanzungen vor. So ist in Ambühren bereits ein neuer hochstämmiger Baum als Ersatz für die Rotbuche am Dorfgemeinschaftshaus vorgesehen.

Text: Stadt Cloppenburg