Stellungnahme der Euregio-Klinik zu neuen Infektionen in der Euregio-Klinik

Nordhorn. Die EUREGIO-KLINIK verzeichnet Infektionen von Mitarbeitern und Patienten. „Das Infektionsgeschehen konzentriert sich auf eine chirurgische Station. Entsprechend der vorliegenden Testergebnissen haben sich neben vierzehn Mitarbeitern auch vier Patienten mit dem Coronavirus infiziert. Ob es sich bei den bestätigten Fällen um Virusmutationen handelt kann derzeit noch nicht bestätigt werden“, erläutert Geschäftsführer Michael Kamp die aktuelle Situation.

Die infizierten Patienten wurden unverzüglich isoliert, die Mitarbeiter haben sich umgehend in häusliche Quarantäne begeben. Als flankierende Maßnahme wurden alle Patienten und Mitarbeiter der entsprechenden Station mehrfach getestet und Neuaufnahmen für diesen Bereich zunächst gestoppt.

„Leider zeigt sich aktuell regional ein sehr dynamisches Infektionsgeschehen, eine Entwicklung die wir gerade in den letzten Wochen durchaus mit Sorge betrachten“, macht Kamp deutlich. „Voraussichtlich müssen wir davon ausgehen, dass wir immer wieder Infektionsgeschehen haben werden. Umso wichtiger ist es schnell und stringent auf ein Infektionsgeschehen zu reagieren da sich häufig die Ursache nicht eindeutig bestimmen lässt. Unsere Mitarbeiter des Hygienemanagments sind hierfür rund um die Uhr, immer in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt, im Einsatz“, kommentiert Kamp die Vorgehensweise. Als weitere Konsequenz sieht Kamp derzeit auch keinen Spielraum für eine Lockerung des Besuchsverbots. Wohlwissend, dass dieses für Patienten und Angehörige eine erhebliche Einschränkung bedeutet.

Eine Verbesserung der Situation ist mit einer weiteren Durchimpfung des Klinikpersonals zu erwarten. Nachdem im Januar bereits ein Teil der Mitarbeiter geimpft werden konnte, erfolgte nun die Freigabe weiterer Impfungen durch das Land Niedersachsen. Die Impfungen werden ab dem 10. März beginnen.
Aktuell werden in den Isolierbereichen der Normalstation 18 Patienten und der Intensivstation 4 COVID-19 Patienten versorgt.

Text und Foto: Euregio Klinik