Stoppelfeldbrand in Groß Hesepe – Feuerwehren verhindern Übergreifen auf Wohnhaus
Stoppelfeldbrand in Groß Hesepe – Feuerwehren verhindern Übergreifen auf Wohnhaus – Flammen breiten sich rasant über trockenes Feld aus
Geeste-Groß Hesepe. Ein großflächiger Stoppelfeldbrand hat am Samstagmittag (25. Juli) einen größeren Feuerwehreinsatz ausgelöst. Gegen 12:10 Uhr wurden die Feuerwehren aus Groß Hesepe, Twist und Meppen unter dem Stichwort „F3 – Fläche groß“ alarmiert. Ein abgeerntetes Stoppelfeld war in Brand geraten und das Feuer breitete sich aufgrund der anhaltenden Trockenheit sowie des starken Windes innerhalb kürzester Zeit auf rund einen Hektar aus.
Besonders kritisch war die Ausbreitungsrichtung der Flammen. Das Feuer wurde direkt auf ein Wohnhaus gedrückt, sodass die ersten Einsatzkräfte ihre Maßnahmen zunächst auf den Schutz des Gebäudes konzentrierten.
Schnelles Handeln verhindert größere Schäden
Durch eine sogenannte Riegelstellung gelang es der Feuerwehr, das Wohnhaus wirksam abzuschirmen. Parallel wurde der Brand bekämpft und eine weitere Ausbreitung verhindert.
„Das Entscheidende war, dass wir sehr früh erkannt haben, wohin sich das Feuer entwickelt. Dadurch konnten wir das Wohnhaus rechtzeitig sichern und verhindern, dass die Flammen auf das Gebäude übergreifen“, sagte Ortsbrandmeister Daniel Wester.
Landwirt unterstützt die Löscharbeiten
Großen Anteil am schnellen Einsatzerfolg hatte auch ein Landwirt, der mit einem Traktor und Grubber eine breite Brandschneise um das Feuer zog. Dadurch wurde dem Brand weiterer Brennstoff entzogen und die Flammen konnten sich nicht weiter ausbreiten.
„Die Unterstützung des Landwirts war für uns enorm wichtig. Mit der gezogenen Schneise konnten wir den Brand eingrenzen und unsere Löschmaßnahmen deutlich wirkungsvoller durchführen“, so Wester.
Wasserversorgung im Pendelverkehr sichergestellt
Insgesamt waren rund 40 Einsatzkräfte mit neun Fahrzeugen vor Ort. Die Löschwasserversorgung erfolgte über einen nahegelegenen Hydranten. Mehrere Tanklöschfahrzeuge transportierten das Wasser im Pendelverkehr zur Einsatzstelle, sodass jederzeit ausreichend Löschwasser zur Verfügung stand.
Nach intensiven Löscharbeiten konnte der Brand vollständig gelöscht werden. Verletzt wurde niemand.
Vermutlich Funkenflug als Brandursache
Nach ersten Erkenntnissen wird davon ausgegangen, dass Funkenflug einer Strohballenpresse das Feuer ausgelöst hat. Die genaue Ursache ist jedoch Gegenstand weiterer Ermittlungen.
Mit Blick auf die derzeitige Trockenheit mahnt die Feuerwehr zur Vorsicht. Bereits kleinste Funken könnten ausreichen, um Felder oder angrenzende Vegetation in Brand zu setzen.



