Temperatur im Freibad um zwei Grad reduziert

Meppen. Das Emsbad Meppen hat die Wassertemperatur im Freibad-Becken um zwei Grad reduziert – von 25 auf 23 Grad.

„Generell aus Gründen des Klimaschutzes, aber insbesondere mit Blick auf den Krieg in der Ukraine und seine Folgen sind wir alle dazu angehalten, schonend mit unseren Ressourcen umzugehen. Das Heizen von Schwimmbecken kostet viel Energie“, erklärt Bürgermeister Helmut Knurbein den Hintergrund der aktuellen Maßnahme im Emsbad. So würde auch die Deutsche Gesellschaft für Badewesen (DGfdB) eine Senkung der Wassertemperatur empfehlen. Insbesondere beheizte Außenbecken seien wahre Energiefresser.

In ihrem Leitfaden für die rund 6.000 Hallen- und Freibäder in Deutschland stellt die DGfdB verschiedene Szenarien zu energiesparenden Anpassungen in Bäderbetrieben dar. „Die Absenkung der Beckenwassertemperaturen ist das mildeste und dennoch ein sehr effizientes Mittel“, betont Fachbereichsleiter Christian Golkowski.

Das Empfinden der Wassertemperatur ist selbstverständlich individuell; das Absenken der Wassertemperatur von 25 auf 23 Grad ist aber zumindest „objektiv“ noch im Wohlfühlbereich. Darüber hinaus wird ein guter Sommer zur Erwärmung der Wassertemperatur im Freibad beitragen.

Text: Stadt Meppen