Testzentrum am Zoo spendet 25.000 Euro für „Rüssel voraus!“

Testzentrum am Zoo spendet 25.000 Euro für „Rüssel voraus!“ – Mit Schnelltests dem Zoo und seinen Tieren geholfen

Die „TZ Testzentrum Zoo UG“ hat 25.000 Euro an den Zoo Osnabrück gespendet. Das Testzentrum in unmittelbarer Nähe zum Zoo wurde gegründet, als im Frühjahr für den Zoobesuch für einige Wochen ein negativer Corona-Test verpflichtend wurde. Für die Verantwortlichen stand von Beginn an fest, dass ein Teil der Einnahmen für die Tiere im Zoo gespendet werden sollte.

„Das ist eine unfassbare Summe“, freut sich Andreas Busemann, Geschäftsführer im Zoo Osnabrück, bei der Spendenübergabe. „Für 25.000 Euro können Unternehmen bei uns ein ‚Rüssel voraus!‘ Premiumpaket kaufen, jetzt bekommen wir den Betrag einfach so als Spende. Das Geld wird uns sehr bei unserem Ziel einen neuen Elefantenpark zu bauen helfen.“ Die Freude des Zoogeschäftsführers macht auch die Mitarbeiter und Geschäftsführer der „TZ Testzentrum Zoo UG“ glücklich, welche die Spende zusammen übergeben haben. „Es ist uns allen ein besonderes Anliegen dem Zoo und seinen Tieren zu helfen. Darum haben wir einen Teil des Erlöses aus dem Testzentrum an den Zoo gespendet“, erklärt Jens Schaffhäuser, einer der Geschäftsführer der „TZ Testzentrum Zoo UG“ und Geschäftsführer von DIGILED, einem langjährigen Sponsor des Zoos. Um auf eine Spendensumme von 25.000 Euro zu kommen, haben die Firmen Flores Medizintechnik aus Ankum und DIGILED GmbH aus Bad Essen den Betrag aus eigenen Mitteln aufgestockt.

Passend zur Testpflicht für Zoobesuch eröffnet

Bereits bei der Eröffnung des Testzentrums am 23. April 2021 war den Betreibern klar, dass sie einen Teil ihrer Erlöse dem Zoo spenden wollten. Damals waren sie durch die Initiative Busemanns, der eine gesetzliche Testpflicht im Zoo kommen sah, auf die Idee gebracht worden ein Testzentrum in unmittelbarer Nähe zum Zoo zu eröffnen. „Als dann tatsächlich eine Testpflicht für den Zoo kam, hatten wir unser Testzentrum erst einen Tag zuvor eröffnet, das Timing war quasi perfekt. Natürlich haben wir am Anfang die meisten Tests durchgeführt, schließlich war das die Zeit, als man auch für viele andere Bereiche des öffentlichen Lebens einen negativen Corona-Test benötigte“, erinnert sich Schaffhäuser. Seitdem Tests für immer weniger Bereiche vorgeschrieben sind, seien jedoch auch die Testungen im Testzentrum rückläufig. „Es gibt zwar immer noch einige, die sich freiwillig testen lassen, oder weil sie für ein Konzert oder ähnliches einen Test benötigen, insgesamt haben wir unsere Öffnungszeiten aber reduziert, um sie dem Bedarf anzupassen“, so Schaffhäuser.

Im Zoo Spendenübergabe und Dank an Mitarbeiter

Da von den vielen studentischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern inzwischen zahlreiche wieder in ihre alten Jobs in der Gastronomie oder im Einzelhandel zurückgekehrt sind oder ihr Studium beendet haben und Osnabrück verlassen, wollten die Geschäftsführer der „TZ Testzentrum Zoo UG“ sich noch einmal bei allen für ihren Einsatz bedanken. „In unserem Testzentrum am Zoo und einem zweiten in Bramsche hatten wir zu Spitzenzeiten über 50 Beschäftigte“, sagt Schaffhäuser. „Da alles am Zoo angefangen hat, möchten wir ihnen nun hier Danke sagen. Dank der Corona-Lockerungen konnten wir sie zu einem gemeinsamen Abend auf die Samburu-Lodge im Zoo einladen. Bei der Gelegenheit wollten wir auch eine erste Spende an den Zoo übergeben. Schließlich ist das im Endeffekt eine Spende von allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.“ Für den Zoobesuch ist zwar kein Test mehr notwendig, doch die „TZ Testzentrum Zoo UG“ möchte auch in Zukunft noch einmal einen Teil ihres Gewinns an den Zoo spenden. „Wir freuen uns über alle Zoobesucher, die einen freiwilligen Test im Testzentrum am Zoo machen“, sagt Busemann.

Aktuell hat das Testzentrum am Zoo Montag bis Donnerstag von 7 Uhr bis 12 Uhr, am Freitag von 7 Uhr bis 16 Uhr und am Samstag von 8 Uhr bis 16 Uhr geöffnet.

Das Testzentrum am Zoo hat nicht nur den Zoobesuchern und anderen Menschen mit einem Test geholfen, sondern auch den Zootieren: 25.000 Euro spendeten die Betreiber nun an den Zoo Osnabrück für die Aktion „Rüssel voraus“ und eine neue Elefantenanlage (v.l.n.r.: Joachim Fiedler (Geschäftsführer DIGILED und TZ Testzentrum Zoo, Andreas Busemann (Zoogeschäftsführer), Peter Bergmann (Geschäftsführer TZ Testzentrum Zoo), Michael Wendt (Schatzmeister Zoogesellschaft Osnabrück e.V.), Jens Schaffhäuser (Geschäftsführer TZ Testzentrum Zoo), Dr. E.h. Fritz Brickwedde (Präsident Zoogesellschaft Osnabrück e.V.). Fotoquelle: Zoo Osnabrück (Jan Banze)
Das Testzentrum am Zoo hat nicht nur den Zoobesuchern und anderen Menschen mit einem Test geholfen, sondern auch den Zootieren: 25.000 Euro spendeten die Betreiber nun an den Zoo Osnabrück für die Aktion „Rüssel voraus“ und eine neue Elefantenanlage (v.l.n.r.: Joachim Fiedler (Geschäftsführer DIGILED und TZ Testzentrum Zoo, Andreas Busemann (Zoogeschäftsführer), Peter Bergmann (Geschäftsführer TZ Testzentrum Zoo), Michael Wendt (Schatzmeister Zoogesellschaft Osnabrück e.V.), Jens Schaffhäuser (Geschäftsführer TZ Testzentrum Zoo), Dr. E.h. Fritz Brickwedde (Präsident Zoogesellschaft Osnabrück e.V.). Fotoquelle: Zoo Osnabrück (Jan Banze)

Über den Zoo Osnabrück

Der Zoo Osnabrück wurde 1935 als Arbeitsgemeinschaft Heimattiergarten von Osnabrücker Bürgern gegründet und bereits 1936 als Heimattiergarten eröffnet. Während des Zweiten Weltkriegs wurde der Heimattiergarten größtenteils zerstört, doch anschließend verfolgten die Osnabrücker weiterhin ihr Ziel, für die Stadt einen Zoo zu schaffen. Im Laufe der Jahrzehnte entwickelte sich der Heimattiergarten zum Tiergarten und schließlich zum zoologischen Garten. Heute beherbergt der Zoo auf 23,5 Hektar 2.213 Tiere aus 291 Arten (Stand 31.12.2020). Neueste Erlebniswelten sind der Unterirdische Zoo (2009), die afrikanische Erlebniswelt „Takamanda“ (2010), die nordische Tierwelt „Kajanaland“ (2011) und der Affentempel „Angkor Wat“ (2012). Es folgten der Tigertempelgarten (2014) und der „Orang-Utan Dschungeltempel“ (2017) in diesem Bereich. Im Oktober 2018 neu hinzugekommen ist die nordamerikanische Tierwelt „Manitoba“ mit u.a. Hudson-Bay-Wölfen, Schwarzbären, Waldbisons, Stinktieren und Kanadischen Bibern. 2019 und 2020 wurden mit „Mapungbuwe“ die Nashornanlage und die Löwenanlage vergrößert und mit einem Höhenpfad für Besucher versehen. 2020 besuchten den Zoo Osnabrück 950.000 Besucher.

Foto: Jan Banze

Text: Pressestelle Zoo Osnabrück