Turnhalle der Marienschule muss gesperrt werden – „Sicherheit hat oberste Priorität“

Meppen. Die Sporthalle der Meppener Marienschule muss gesperrt werden. „Nach einer statischen Überprüfung durch ein Fachbüro müssen wir leider diesen Schritt gehen. Die Sicherheit für die Schülerinnen und Schüler, das Lehrpersonal und die Sportler hat oberste Priorität“, sagt Bürgermeister Helmut Knurbein.

Insbesondere die städtischen Gebäude, die große Spannweiten bei den Tragwerken haben, werden regelmäßig statisch überprüft. Da dies auch für die Sport- und Turnhallen gilt, steht aktuell eine Prüfung aller städtischen Hallen an. „Nachdem die ersten Hallenüberprüfungen gelaufen sind, hat sich nun an der Sporthalle der Marienschule Handlungsbedarf gezeigt“, so Knurbein.

Ein Fachingenieur hat die Sporthalle an der Marienschule in den Blick genommen. Im Rahmen der Kontrolle wurden Mängel an der Befestigung der Unterkonstruktion der Hallendecke festgestellt. In einem nächsten Schritt werden jetzt weitere Untersuchungen durchgeführt. „Danach werden wir mit Hochdruck an einer Lösung arbeiten“, verspricht der Verwaltungschef, der aber klarstellt, dass zum jetzigen Zeitpunkt noch keine verlässliche Auskunft über die Dauer der Sperrung gegeben werden kann.

Im Haushalt für das kommende Jahr sind nach den aktuellen Planungen unter anderem für die Sanierung der Umkleiden der Turnhalle der Marienschule, die 1971 gebaut wurde, erhebliche Mittel vorgesehen. Jetzt steht die Stadt Meppen voraussichtlich vor einer größeren Herausforderung.

„Die Grundschule sowie auch die betroffenen Vereine haben wir bereits gestern informiert“, erklärt Knurbein. Da gerade die Schule auf Hallenzeiten zwingend angewiesen sei, stehe die Stadt hier in engem Kontakt mit der Schulleiterin, um nach verträglichen Lösungen zu suchen. So wie es aktuell aussehe, werden die Grundschüler vorübergehend insbesondere die Sporthalle in Emslage nutzen.  Die Kosten für die entsprechenden Fahrten trage die Stadt Meppen.

„Auch für die Sportvereine, die die Halle der Marienschule am Nachmittag sowie in den Abendstunden nutzen, wollen wir natürlich nach Lösungen suchen“, sagt Bürgermeister Helmut Knurbein, der aber um Verständnis bittet, dass es kaum möglich sei, allen Sportlern Hallenzeiten zu bieten, da die Hallen nahezu in Gänze ausgelastet sind. Hier müssen die Vereine daher vorübergehend enger zusammenrücken.

Text: Stadt Meppen