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Vegetationsbrand – Brand auf Gelände der WTD 91 – Hohe Rauchwolke kilometerweit sichtbar

Erneut ist es auf dem Gelände der Wehrtechnischen Dienststelle 91 bei Meppen zu einem Vegetationsbrand gekommen. Über dem betroffenen Bereich steht seit dem späten Nachmittag eine gewaltige Rauchsäule, die kilometerweit sichtbar ist und bereits aus großer Entfernung wahrgenommen werden kann.

Gegen 17.41 Uhr wurden zahlreiche Einsatzkräfte mit dem Alarmstichwort „F3 – Fläche groß, Groß Dörgen – Anrufer meldet große Rauchsäule“ alarmiert. Feuerwehrkräfte rückten daraufhin in Richtung des WTD-Geländes aus.

Aus der Luft wird inzwischen deutlich, welches Ausmaß das Feuer bereits angenommen hat: Drohnenaufnahmen zeigen Flammen mitten in der Moorfläche und lassen die Wucht des Brandes eindrucksvoll erkennen. Auf den Bildern sind offene Flammenfronten sowie eine massive Rauchentwicklung über dem Gelände sichtbar.

Viele Menschen in der Region fühlen sich bei den Bildern unweigerlich an den verheerenden Moorbrand von 2018 erinnert, der auf dem Gelände der WTD 91 über Wochen für Schlagzeilen sorgte. Damals brannten große Flächen Moor, tausende Einsatzkräfte waren im Einsatz.

Informationen zur genauen Ursache des aktuellen Brandes oder zum konkreten Ausmaß liegen derzeit noch nicht vor.

Die Einsatzkräfte befinden sich weiterhin vor Ort. Weitere Informationen werden erwartet.

Anmerkung der Redaktion: In einer früheren Version dieses Artikels ist von einem Moorbrand die Rede – dieses ist nicht korrekt ausgedrückt gewesen, es handelt sich, wie geändert, um einen Vegetationsbrand. Auch hat die Pressestelle der WTD mittlerweile folgende Pressemitteilung herausgegeben:

Ein Vegetationsbrand führte am Mittwochnachmittag zur Einstellung des Erprobungsbetriebes auf dem Gelände der WTD 91 in Meppen.

Gegen 15:40 Uhr meldeten die Beteiligten eines Erprobungsvorhabens einen Brand auf dem Gelände der WTD 91. Angefacht durch starken Wind brannte die Vegetation oberflächlich ab.

Durch den zielgerichteten Einsatz der Bundeswehrfeuerwehr der WTD 91 mit dem vorhandenen modernen Löschfahrzeugen und -gerät konnte das Feuer eingegrenzt werden.

Das Feuer führte wegen der hohen Bodenfeuchtigkeit zu einer starken Rauchentwicklung.

Bei der Absicherung des Abbrandes unterstützten benachbarte Freiwillige Feuerwehren.

Foto: NWM-Torsten Albrecht