BlaulichtFreren

Vermutlicher Reifenplatzer löst schweren Frontalzusammenstoß bei Freren aus – vier Verletzte, darunter zwei Kinder

Freren. Ein schwerer Verkehrsunfall hat sich am Mittwochnachmittag auf der L 56 bei Freren ereignet. Zwei Pkw stießen im Begegnungsverkehr frontal zusammen. Vier Menschen wurden verletzt, darunter zwei Kinder. Nach ersten Erkenntnissen könnte ein Reifenplatzer an einem der beteiligten Fahrzeuge eine entscheidende Rolle gespielt haben.

Mazda gerät nach Reifenplatzer in den Gegenverkehr

Nach bisherigen Erkenntnissen war ein 48-jähriger Mann mit einem Mazda auf der Beestener Straße (L 56) aus Richtung Thuine kommend unterwegs. Mit im Fahrzeug befanden sich seine beiden Söhne im Alter von elf und 13 Jahren.

Dem Mazda kam ein Opel entgegen, der nach den vorliegenden Angaben von einem Mann gesteuert wurde. Der Mann war allein in seinem Fahrzeug unterwegs.

Nach bisherigen Erkenntnissen kam es zwischen beiden Pkw zu einem Frontalzusammenstoß. Der Mazda-Fahrer soll gegenüber der Polizei angegeben haben, dass es zuvor zu einem Reifenplatzer gekommen sei. Ob der Reifenplatzer tatsächlich die Ursache dafür war, dass es zur Kollision kam, ist derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen.

Fahrzeuge werden in den Straßengraben geschleudert

Die Wucht des Zusammenstoßes war erheblich. Beide Fahrzeuge wurden massiv beschädigt und von der Fahrbahn in den Seitenraum beziehungsweise Straßengraben geschleudert.

Am Mazda wurde nach den bisherigen Informationen das rechte Vorderrad abgerissen. Beide Fahrzeuge waren anschließend nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

Vier Menschen verletzt – auch zwei Kinder betroffen

Bei dem Unfall wurden alle vier Insassen der beiden Fahrzeuge verletzt. Neben den beiden erwachsenen Fahrern waren auch die beiden elf und 13 Jahre alten Jungen betroffen.

Die Verletzten wurden nach der Versorgung vor Ort zur weiteren medizinischen Behandlung in Krankenhäuser gebracht. Nach den bislang vorliegenden Informationen erlitten die Beteiligten teilweise schwere Verletzungen. Eine abschließende Einschätzung des Verletzungsgrades lag zunächst noch nicht vor.

Unfallstelle auf der L 56 zeitweise voll gesperrt

Für die Rettungs- und Bergungsarbeiten musste die Beestener Straße (L 56) zeitweise vollständig gesperrt werden. Die Sperrung erstreckte sich nach den vorliegenden Informationen von der Abzweigung in Richtung Messingen bis zum Kreisverkehr in Richtung Beesten.

Die Feuerwehr übernahm unter anderem die Verkehrssicherung und kümmerte sich um ausgelaufene Betriebsstoffe. Zudem mussten die stark beschädigten Fahrzeuge geborgen und abtransportiert werden.

Unfallstelle liegt auf der Beestener Straße zwischen Freren und Beesten

Die Unfallstelle befindet sich auf der L 56 im Bereich der Beestener Straße außerhalb des engeren Ortskerns von Freren. Die Koordinaten aus den vorliegenden Einsatzinformationen verorten die Unfallstelle im ländlich geprägten Bereich der Straße, die Freren mit den umliegenden Orten verbindet.

Die genaue örtliche Situation und der Unfallhergang müssen nun durch die Polizei rekonstruiert werden.

Polizei untersucht mögliche Unfallursache

Im Mittelpunkt der Ermittlungen steht insbesondere die Frage, ob der gemeldete Reifenplatzer tatsächlich zum Unfall geführt hat. Bislang handelt es sich dabei um eine mögliche Ursache und nicht um eine abschließend festgestellte Unfallursache.

Fest steht nach den bisherigen Erkenntnissen lediglich, dass die beiden Fahrzeuge frontal miteinander kollidierten und anschließend schwer beschädigt im Seitenraum zum Stillstand kamen.

Die Ermittlungen zum genauen Unfallablauf dauern an.