Vier Schwerverletzte bei Frontalcrash auf der B213 bei Herzlake – darunter zwei Säuglinge
Herzlake. Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 213 bei Herzlake sind am Donnerstagmittag insgesamt vier Menschen schwer verletzt worden – darunter auch zwei Säuglinge. Der Unfall ereignete sich gegen 12 Uhr und führte zu einem Großeinsatz von Rettungsdienst und Polizei. Die B213 musste für längere Zeit vollständig gesperrt werden.
VW Polo gerät in den Gegenverkehr
Nach bisherigen Erkenntnissen war ein VW Polo, besetzt mit zwei Erwachsenen sowie zwei Säuglingen, auf der B213 unterwegs, als das Fahrzeug aus bislang ungeklärter Ursache plötzlich auf die Gegenfahrbahn geriet.
Dort kam es zur frontalen Kollision mit einem entgegenkommenden LKW-Gespann, das in Richtung Herzlake beziehungsweise Löningen unterwegs war. Nach ersten Erkenntnissen prallten beide Fahrzeuge zusammen.
Durch die enorme Wucht des Zusammenstoßes wurde der VW Polo herumgeschleudert und überschlug sich. Das Fahrzeug kam schwer beschädigt auf der Seite liegend zum Stillstand.
Vier Insassen schwer verletzt
Bei dem Unfall wurden die beiden erwachsenen Insassen sowie zwei mitfahrende Säuglinge schwer verletzt. Alle vier wurden nach der medizinischen Erstversorgung vor Ort durch Rettungsdienste in umliegende Krankenhäuser gebracht.
Der Fahrer des beteiligten LKW erlitt nach ersten Angaben leichte Verletzungen sowie einen Schock.
Ersthelfer greifen sofort ein
Noch vor dem Eintreffen der ersten Einsatzkräfte reagierten mehrere Verkehrsteilnehmer geistesgegenwärtig. Vorbeifahrende LKW-Fahrer hielten unmittelbar an, eilten zur Unfallstelle und kümmerten sich um die Verletzten.
Sie unterstützten die Insassen des schwer beschädigten Fahrzeugs und leisteten Erste Hilfe, bis der Rettungsdienst die Versorgung übernahm.
Großes Trümmerfeld auf der Fahrbahn
An der Unfallstelle bot sich den Einsatzkräften ein Bild massiver Zerstörung. Fahrzeugteile verteilten sich über die Fahrbahn, Airbags waren ausgelöst, Reifen lagen auf der Straße und Betriebsstoffe liefen aus.
Sowohl der VW Polo als auch das LKW-Gespann wurden im Frontbereich erheblich beschädigt.
Zahlreiche Rettungswagen und Notärzte waren über längere Zeit im Einsatz, um die Verletzten zu versorgen, die Unfallstelle abzusichern und die Bergung der Fahrzeuge vorzubereiten.
Vollsperrung der B213 – kilometerlanger Rückstau
Für die Rettungs- und Bergungsarbeiten musste die B213 vollständig gesperrt werden. Die Bundesstraße gilt als wichtige Verkehrsverbindung zwischen dem Landkreis Emsland und dem Landkreis Cloppenburg.
Infolge der Vollsperrung bildete sich in beide Richtungen ein langer Rückstau. Der Verkehr wurde weiträumig umgeleitet.
Polizei ermittelt zur Unfallursache
Wie es zu dem schweren Frontalzusammenstoß kommen konnte, ist derzeit noch unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen zur genauen Ursache des Unfalls aufgenommen.
Warum der VW Polo auf die Gegenfahrbahn geriet, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
