Von Sucht bis Schütteltrauma: Jugendliche – entdecken Hilfsangebote bei „#nextlevel“
Die Jugend-Präventionsmesse „#nextlevel“ in der Sporthalle an der Leharstraße kam bei Schulklassen wie Ausstellern richtig gut an. Und weil das Format überzeugt hat, soll es auf jeden Fall eine Neuauflage geben – voraussichtlich in zwei Jahren.
In der Sporthalle an der Leharstraße stellten sich am Dienstagvormittag rund 20 ganz unterschiedliche Anlaufstellen vor – und standen Schulklassen gern als Gesprächspartner zur Verfügung. Mit dabei waren unter anderem Polizei und Jugendhilfe, caritative Träger, Bildungseinrichtungen sowie Ehrenamtsorganisationen und noch einige mehr. Sie deckten ein breites Spektrum an Themen ab: Sucht und Gewalt, Extremismus-Prävention, psychosoziale Beratung, Familien- und Jugendhilfe, Gesundheitsförderung, Integration, Medienkompetenz, Gleichstellung, Inklusion und sexuelle Bildung. So zeigte die Messe, wie vielfältig die Unterstützung für Jugendliche in schwierigen Lebenslagen sein kann.
Die Schülerinnen und Schüler arbeiteten in kleinen Gruppen mit fiktiven, aber realitätsnahen Fallbeispielen und suchten an den Ständen gezielt nach passenden Hilfsangeboten. Überall nahmen sich die Teams viel Zeit für die Jugendlichen, erarbeiteten mit ihnen Lösungen und gaben Hinweise, welche weiteren Anlaufstellen in bestimmten Situationen unterstützen können.
Das Feedback der jungen Leute wie von den Ausstellenden war durchweg positiv. Viele Jugendliche äußerten überrascht, „dass es überhaupt so viele Hilfsangebote in Cloppenburg gibt“ und dass ihnen das bisher gar nicht bewusst gewesen sei. Auch wenn man sich vielleicht nicht jede Adresse merken könne, sei wichtig: „Wir wissen jetzt, da gibt es was – und können ja online gezielt danach suchen.“
Auch die beteiligten Einrichtungen zeigten sich zufrieden: Sie lobten das Konzept der Messe als praxisnah und jugendgerecht und nutzten den Tag zugleich, um sich untereinander auszutauschen. Genau darum geht es der Initiative Prävention: Jugendlichen zu zeigen, dass sie nicht allein sind – und dass ein engmaschiges Netzwerk an Unterstützung zur Verfügung steht.
Alle Beteiligten wünschten sich eine Wiederholung der Messe. Die Initiative Prävention plant daher eine zweite Auflage von „#nextlevel“, voraussichtlich in zwei bis drei Jahren. Bis dahin will das Organisationsteam das Feedback der Aussteller und Schulen auswerten und das Konzept mit neuen Ideen weiterentwickeln.

Text: Stadt Cloppenburg
