Vorfreude auf die Eröffnung der Krämerei

Meppen. Ab dem 1. September 2022 wird die Krämerei im Ladenlokal Nicolaus-Augustin-Straße 7 die Innenstadt bereichern. Das Sortiment umfasst rund 300 Artikel, die größtenteils lose nach Bedarf verkauft werden.

Das St.-Vitus-Werk hat es sich zur Aufgabe gemacht, Plastikmüll und unnötige Verpackungen zu vermeiden. Gemeinsam mit ihrer Kundschaft möchten sie Meppen stückweise müllfreier machen. Bei einem Vor-Ort-Termin im zukünftigen 291 Quadratmeter großen Ladenlokal haben Vertreter des St.-Vitus-Werkes Wirtschaftsförderer Alexander Kassner und Citymanagerin Eva Weusthof die Planungen vorgestellt. Diese zeigten sich begeistert von der nachhaltigen und zukunftsweisenden Geschäftsidee.

Doch was bietet die Krämerei ihrer Kundschaft? In erster Linie unverpackte Waren. Kundinnen und Kunden haben die Möglichkeit, eigene Behältnisse mit den von ihnen gewünschten Waren befüllen zu lassen. Alternativ kann ein vom Geschäft angebotenes Pfandsystem genutzt werden. „Die Auswahl der unverpackten Produkte reicht von Nudeln über Hülsenfrüchte bis hin zu Hygieneartikel“, so Piet de Groot, Pädagogische Leitung der Werkstatt Meppen-Bokeloh. Daneben wird es auch eine Regionalabteilung mit regionalen, biologisch hergestellten sowie fair gehandelten Produkten geben. Darüber hinaus werden hochwertige Holzprodukte aus der Werkstatt des St.-Vitus-Werkes angeboten. Außerdem wird ein Café mit circa zehn Plätzen eingerichtet. Hier können Kundinnen und Kunden die im Laden angebotenen Kaffeesorten probieren. „Die verbindende Eigenschaft aller Produkte ist die Nachhaltigkeit“, fasst Christian Thien, zukünftiger Kompetenzfeldleiter des St.-Vitus-Werkes, das Angebot der Krämerei zusammen.

Neben der Nachhaltigkeit ist die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am Arbeitsleben ein vorrangiges Ziel der Krämerei. Mindestens acht Menschen mit Behinderung werden dem Team der Krämerei angehören. Auf diese Weise erhalten sie die Möglichkeit, einen Arbeitsplatz im Einzelhandel auszuführen und ihre individuellen Fähigkeiten und Begabungen bereichernd einfließen zu lassen. 

„Ich freue mich sehr über die starke Resonanz bereits vor der Eröffnung“, richtete Wirtschaftsförderer Alexander Kassner seine Worte an die Vertreter des St.-Vitus-Werkes. Die Nachfrage nach nachhaltigen Produkten sei auch in Meppen groß. Darüber hinaus leiste die Krämerei einen wertvollen Beitrag zu gelebter Inklusion. Er sei zuversichtlich, dass die Krämerei eine Strahlkraft weit über die Stadtgrenzen Meppens hinaus entfalten wird.

Text und Foto: Stadt Meppen