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Weiterer Vogelgrippe-Verdachtsfall in der Grafschaft Bentheim

Die Vogelgrippe breitet sich in der Grafschaft Bentheim weiter aus. Der Verdacht auf einen zweiten Fall der hochansteckenden Viruserkrankung ist am Dienstagvormittag (18. November 2025) vom Lebensmittel- und Veterinärinstitut Oldenburg offiziell bestätigt worden. Betroffen ist ein Betrieb in der Gemeinde Wietmarschen, der rund 28.000 Putenhennen hält. „Der Verdachtsfall ist in einem von insgesamt drei Ställen des Betriebes aufgetreten. In diesem Stall zeigen zahlreiche Tiere eine ausgeprägte Klinik, also auffällige Symptome der Vogelgrippe. Zudem haben wir viele verendete Putenhennen vorgefunden“, schildert Kreisveterinär Dr. Hermann Kramer die aktuelle Lage. Derzeit handelt sich um einen vorläufigen Verdachtsfall; mit dem amtlichen Befund des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) rechnet der Landkreis im Laufe des morgigen Tages.

Sollte das FLI den Verdacht bestätigen und damit ein zweiter Ausbruch der Vogelgrippe in der Grafschaft Bentheim nachgewiesen werden, wird der Landkreis rund um den zweiten Ausbruchsbetrieb ebenfalls eine Schutzzone mit einem Radius von drei Kilometern sowie eine Überwachungszone mit einem Radius von zehn Kilometern einrichten. Teile dieser Restriktionszonen würden sich dann mit den bereits seit Samstag (15. November 2025) bestehenden Restriktionszonen überschneiden, die seit dem ersten Ausbruch der Vogelgrippe in einem Legehennebetrieb in der Gemeinde Wietmarschen gelten.

Text: Landkreis Grafschaft Bentheim