Das bedeutet der einstweilige Stopp von Impfungen mit AstraZeneca für die Grafschaft

Wichtig: Der „normale“ Impfbetrieb der über-80- und auch der über-70-jährigen bleibt von der Entscheidung des Bundesgesundheitsministeriums unberührt. Hier werden ausschließlich die Vakzine von BioNTech und Moderna eingesetzt.

Bis Montagnachmittag wurden in der Grafschaft rund 4.500 Erstimpfungen mit AstraZeneca vorgenommen. Der Start der Zweitimpfungen war in vier Wochen vorgesehen, da die Abstände zu den Zweitimpfungen bei diesem Impfstoff neun und jetzt sogar zwölf Wochen betragen dürfen. Bisher waren bei den geimpften Personen in der Grafschaft ausschließlich Nebenwirkungen wie grippeähnliche Symptome, Gliederschmerzen oder Schwindel für einen Zeitraum von 24 bis 48 Stunden zu verzeichnen.

Laufende Erstimpfungen – wie in der Euregio-Klinik – wurden, sofort nachdem am Montagnachmittag die Entscheidung des Bundesgesundheitsministeriums bekannt wurde, abgebrochen und die für die nächsten Tage vorgesehenen Impfungen in Einrichtungen der Eingliederungshilfen (Lebenshilfe, die Brücke, Hof Blekker usw.) vorerst abgesagt. Diese Termine würden nachgeholt, sobald eine Freigabe von AstraZeneca wieder erfolgen sollte. Auch der geplante Start der Impfung der Berufsgruppen Lehrer und Erzieher am 24. März verschiebt sich.

Sollte AstraZeneca tatsächlich als Impfstoff ausfallen, würde dieses allein in den kommenden drei Wochen etwa 3.500 Impfungen weniger in der Grafschaft bedeuten. Eventuell steht damit auch der vorgesehene Impfstart bei den niedergelassenen Ärzten in Frage.

Text: Landkreis Grafschaft Bentheim