„Maiabende“ im Zoo Osnabrück zu vergünstigten Eintrittspreisen – Verlängerte Öffnungszeiten am Wochenende und vor Feiertagen

Im Mai werden die Temperaturen langsam sommerlich und die Tage spürbar länger. Der Zoo Osnabrück nutzt das, um seinen Besuchern einen Abendespaziergang im Zoo zu ermöglichen. Deswegen bleibt im Mai der Zoo Osnabrück an jedem Freitag und Samstag sowie vor und an Feiertagen von 17:30 Uhr bis 21:30 Uhr geöffnet. Für die „Maiabende“ gelten ab 17:30 Uhr vergünstigte Eintrittspreise, E-Tickets sind um weitere 50 Prozent reduziert.

An den „Maiabenden“ im Zoo Osnabrück sind auch die Lämmer der Guteschafe zu sehen. Der junge Nachwuchs tobt gerne über die grüne Wiese und macht es sich gelegentlich auch auf dem Rücken der Mutter bequem. Besonders im „Kajanland“, wo die Guteschafe im Zoo beheimatet sind, können in den Abendstunden viele Tiere beobachtet werden. Bildquelle: Zoo Osnabrück (Marilena Koch)
An den „Maiabenden“ im Zoo Osnabrück sind auch die Lämmer der Guteschafe zu sehen. Der junge Nachwuchs tobt gerne über die grüne Wiese und macht es sich gelegentlich auch auf dem Rücken der Mutter bequem. Besonders im „Kajanland“, wo die Guteschafe im Zoo beheimatet sind, können in den Abendstunden viele Tiere beobachtet werden. Bildquelle: Zoo Osnabrück (Marilena Koch)

Der Zoo Osnabrück lädt auch im Mai zu einem abendlichen Zoobesuch ein. „Wir möchten unseren Besuchern mit den ‚Maiabenden‘ die Möglichkeit geben in diesen schwierigen Zeiten den Zoo als Ort der Erholung zu nutzen“, sagt Christina Bunde, Kassenleiterin im Zoo Osnabrück. Bereits im April hatte der Zoo mit dem „Frühlingsleuchten“ in den Abendstunden täglich geöffnet. Die tierischen Lichtinstallationen bleiben auch weiterhin im Zoo, stehen jedoch nicht mehr im Fokus des abendlichen Spaziergangs. „Es wird immer später dunkel und unsere bunt beleuchteten Tierfiguren entfalten erst bei Dunkelheit ihre volle Wirkung“, erklärt Bunde. „Dadurch, dass die Temperaturen steigen, sind aber im Vergleich zum April mehr Tiere auch abends noch auf ihren Außenanlagen. Unsere echten Tiere lösen damit bei den ‚Maiabenden‘ sozusagen die beleuchteten Tierfiguren ab“, schmunzelt Bunde. Insbesondere in der nordischen Themenwelt „Kajanaland“ und im nordamerikanischen „Manitoba“ sind in den Abendstunden noch viele der dort lebenden Tiere zu sehen, die munter durch ihre Gehege laufen. Schwarzbären, Hudson-Bay Wölfe, Biber, Vielfraße, Rentiere oder Luchse können dann von Höhenpfaden oder entlang verschlungener Wege entdeckt werden. Auch die Seelöwen schwimmen abends in ihrem Becken und in der afrikanischen Themenwelt „Takamanda“ sind die Hyänen auf Streifzug durch ihr Gehege und im Südamerika Bereich können die Vikunjas und Mähnenwölfe dabei beobachtet werden, wie sie die letzten Sonnenstrahlen genießen.

E-Ticket zum halben Preis

Für den abendlichen Zoobesuch an den „Maiabenden“ von 17:30 Uhr bis 21:30 Uhr (Kassenschluss 19 Uhr) gelten vergünstigte Eintrittspreise. Zusätzlich sind E-Tickets um 50 Prozent reduziert (über www.zoo-osnabrueck.de erhältlich). Für Erwachsene kostet der Eintritt dann nur 9,50 Euro anstatt 19 Euro. Wer bereits ein E-Ticket für das „Frühlingsleuchten“ gekauft, aber noch nicht genutzt hat, kann es auch an den „Maiabenden“ nutzen. Auch die Gastronomie am „Affentempel“ bleibt abends mit to-go-Angeboten geöffnet und schließt je nach Wetterlage zwischen 20 Uhr und 21 Uhr. Einem abendlichen Familienpicknick im Zoo steht somit nichts im Wege. Die genauen Termine der „Maiabende“ sind: 7./8. Mai, 12. bis 15 Mai (Himmelfahrt), 21. bis 24. Mai (Pfingsten), 28./29. Mai.

Auch für den abendlichen Zoobesuch während der „Maiabende“ ist eine Online-Anmeldung auf der Homepage des Zoos sowie für alle Besucher ab 6 Jahren ein negatives Corona-Testergebnis notwendig. Der Schnelltest darf nicht älter als 24 Stunden sein und muss an einer offiziellen Stelle, wie dem Testzentrum am Zoo, durchgeführt worden sein. Wer vor mindestens 15 Tagen die zweite Corona-Impfung erhalten hat, kann alternativ auch seinen Impfpass an der Kasse vorzeigen. Für den Zoobesuch gelten die gängigen Hygienevorschriften. Auf dem ganzen Gelände gilt eine Maskenpflicht und die Tierhäuser müssen geschlossen bleiben. Alle Informationen zu Corona-Hygienemaßnahmen, der Onlineanmeldung und zur Testpflicht veröffentlicht der Zoo Osnabrück unter www.zoo-osnabrueck.de.

Über den Zoo Osnabrück

Der Zoo Osnabrück wurde 1935 als Arbeitsgemeinschaft Heimattiergarten von Osnabrücker Bürgern gegründet und bereits 1936 als Heimattiergarten eröffnet. Während des Zweiten Weltkriegs wurde der Heimattiergarten größtenteils zerstört, doch anschließend verfolgten die Osnabrücker weiterhin ihr Ziel, für die Stadt einen Zoo zu schaffen. Im Laufe der Jahrzehnte entwickelte sich der Heimattiergarten zum Tiergarten und schließlich zum zoologischen Garten. Heute beherbergt der Zoo auf 23,5 Hektar 2.213 Tiere aus 291 Arten (Stand 31.12.2020). Neueste Erlebniswelten sind der Unterirdische Zoo (2009), die afrikanische Erlebniswelt „Takamanda“ (2010), die nordische Tierwelt „Kajanaland“ (2011) und der Affentempel „Angkor Wat“ (2012). Es folgten der Tigertempelgarten (2014 und der „Orang-Utan Dschungeltempel“ (2017) in diesem Bereich. Im Oktober 2018 neu hinzugekommen ist die nordamerikanische Tierwelt „Manitoba“ mit u.a. Hudson-Bay-Wölfen, Schwarzbären, Waldbisons, Stinktieren und Kanadischen Bibern. 2019 und 2020 wurden mit „Mapungbuwe“ die Nashornanlage und die Löwenanlage vergrößert und mit einem Höhenpfad für Besucher versehen. 2020 besuchten den Zoo Osnabrück 950.000 Besucher.