Mit Schlossgespenst auf Märchenreise – Ferienpassaktion Schloss Clemenswerth

GEESTE. Schöne Geschichten bei tollen Wetter sorgten bei den Ferienpasskindern auf Schloss Clemenswerth für gute Laune. Neben verschiedenen Märchen und sogar einem Märchenquiz, konnte auch ein Blick in das Hauptschloss geworfen werden. Insgesamt haben sieben Kinder am 06. August an der Ferienpassaktion „Märchenreise auf Schloss Clemenswerth“ teilgenommen und dabei auch ihr Wissen über Märchen bewiesen.

Um richtig in die Märchenwelt abtauchen zu können, hatten die Schulkinder zu Beginn die Chance sich eine Krone zu basteln. Diese wurde mithilfe einer Schere aus einem Pappteller gezaubert. Anschließend konnte die Krone auch mit Buntstiften verziert werden. Danach ging ausgestattet mit Krone und genügend Getränken auf die Märchenreise.

Im Schatten konnten sich die Kinder auf Matten setzen und für eine Stunde die Welt der Märchen erleben. Mit Fragen wie „Wie hieß das Mädchen, das nach einem Fest ihren Schuh verloren hat“ oder „Wie hieß das Mädchen mit der schneeweißen Haut, dem Schwarzen Haar und den blutroten Lippen?“ wurde das Wissen der Ferienpasskinder getestet. Auf jede Frage wusste immer mindestens einer die Antwort.

Nach Zufallsprinzip wurden insgesamt vier Märchen vorgelesen. Als erstes folgte aber auch noch ein Märchen über Clemens August. Während des Märchens wurden Bilder von dem Kurfürsten zu verschiedenen Lebensabschnitten gezeigt. Auch das Parfüm „Farina“ von Clemens August konnten die Kinder einmal schnuppern und so mit allen Sinnen die Geschichte erleben.

Zuletzt konnten die Teilnehmer auch einen Blick in den Schlosskeller werfen und so das Zuhause vom allbekannten Schlossgeist erkunden. Der kalte Keller diente bei dem heißen Wetter auch als eine willkommene Abkühlung, bevor sich die Gruppe auf den Weg in das Hauptschloss machte. Angekommen im Saal des Schlosses haben die kleinen Märchenreisenden noch etwas über die damalige Kleidung gelernt.

Viele der Märchen waren den Kindern noch neu, jedoch wussten sie immer wie diese enden würden: Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.

Fotos © Kim Jacobi

Text: Gemeinde Geeste