Präsidentin des Deutschen Pflegerates verstärkt Beirat der Gesundheitsregion EUREGIO

Die Präsidentin des Deutschen Pflegerates, Christine Vogler, verstärkt seit Jahresbeginn den Beirat der Gesundheitsregion EUREGIO und folgt damit der einstimmigen Berufung durch den Vorstand.  

„Ich freue mich sehr, die Gesundheitsregion EUREGIO im Beirat durch meine Expertise unterstützen zu können. Gute Netzwerke in der Gesundheitswirtschaft sind die Voraussetzung dafür, dass wir die Menschen in unserem Land gut pflegerisch und medizinisch versorgt bekommen. Nur so können wir unser höchstes Gut – die Gesundheit – nachhaltig etablieren und fördern. Hierbei den Blick der auf die pflegerischen Versorgungsstrukturen zu richten und neue Ideen und Innovationen anzustoßen, zu begleiten und zu unterstützen, wird mir eine Freude sein“, so Vogler.  

Präsidentin des Deutschen Pflegerates, Christine Vogler, zum Jahresbeginn 2022 als Mitglied des Beirats der Gesundheitsregion EUREGIO neu berufen. Foto Reiner Freese
Präsidentin des Deutschen Pflegerates, Christine Vogler, zum Jahresbeginn 2022 als Mitglied des Beirats der Gesundheitsregion EUREGIO neu berufen. Foto Reiner Freese

NRW-Gesundheitsminister und Beiratsvorsitzender Karl Josef Laumann sagt: „Ich freue mich, Frau Vogler im Beirat der Gesundheitsregion EUREGIO begrüßen zu können. Gerade in diesen Zeiten ist eine Unterstützung bei den Themen der gesundheitlichen und pflegerischen Versorgung von besonderer Bedeutung. Mit ihrer Expertise und Erfahrung bin ich sicher, dass Frau Vogler eine Bereicherung des Beirates sein wird.“  

„Die kompetente Verstärkung von Frau Vogler als Präsidentin des Deutschen Pflegerates im Beirat unseres Vereins ist für uns sehr bedeutsam“, so Geschäftsführer der Gesundheitsregion EUREGIO, Thomas Nerlinger, und betont: „Seit August 2020 bewährt sich unser Modellprojekt ‘Regionales Pflegekompetenzzentrum (ReKo)‘ in der Praxis. Das Projekt wird mit rund zehn Millionen Euro vom Innovationsfonds der Bundesregierung bis 2023 gefördert. Unsere besondere Aufmerksamkeit gilt den pflegebedürftigen Menschen und ihren Angehörigen, einen selbstbestimmten Lebensabend in der eigenen Häuslichkeit unterstützend zu ermöglichen. Dabei nutzen wir auch die Vorteile der Digitalisierung über die Telematikinfrastruktur (TI). Gemeinsam mit allen Projektpartnern ziehen wir gemeinsam an einem Strang, die Situation der Pflegebedürftigen, deren Familien wie auch der Pflegekräfte zu verbessern. Mit Unterstützung der Präsidentin des Deutschen Pflegerates im Beirat wollen wir das Konzept unserer ‘ReKo-Pflegelotsen‘ im Sinne eines Care- und Case Managements nach Projektende dauerhaft in der Versorgungslandschaft etablieren. Benachbarte niedersächsische und nordrhein-westfälische Kommunen der derzeitigen ReKo-Modellregion Grafschaft Bentheim/Emsland aus der EUREGIO-Region zeigen sich bereits sehr interessiert an ReKo. Der Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung sieht diese Implementierung ausdrücklich vor. Wir fordern den Bundesgesundheitsminister Prof. Dr. Karl Lauterbach auf, entsprechende gesetzliche Weichen für eine Finanzierung zu stellen. Nur so können wir unser Versorgungsangebot dauerhaft sicherstellen.“  

Die konstituierende Beiratssitzung erfolgte am 12.11.2021 im Universitätsklinikum Münster (UKM). Beiratsvorsitzender für die Dauer von zunächst einem Jahr ist der Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (MAGS), Karl-Josef Laumann. Zu den weiteren Mitgliedern zählen der seit Jahresbeginn im Universitätsklinikum Münster (UKM) amtierende Ärztliche Direktor, Univ.-Prof. Dr. med. Alex W. Friedrich und sein Vorgänger Univ.-Prof. Dr. med. Dr. h.c. Hugo Van Aken, der Vorstandschef der DAK-Gesundheit, Andreas Storm, sowie der Präsident des EUREGIO-Zweckverbandes, Rob Welten.  

Nähere Infos zur konstituierenden Sitzung: https://www.gesundheitsregion-euregio.eu/beiratsgruendung-gesundheitsregion-euregio-grenzuebergreifende-versorgung-visionaer-gestalten/  

Foto Reiner Freese

Text: Gesundheitsregion Euregio