Privatdozent Dr. Michael Püsken ist neuer Chefarzt der Radiologie an der Euregio-Klinik

Nordhorn. Nachdem Dr. Arno Schumacher im Dezember von seiner Tätigkeit als Chefarzt der Radiologie an der Euregio-Klinik verabschiedet wurde, tritt nun sein Nachfolger Privatdozent Dr. Michael Püsken Anfang Januar seine Nachfolge als Chefarzt und zugleich Ärztlicher Leiter des radiologischen Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) an.
Püsken ist seit rund acht Jahren an der Uniklinik Köln, zuletzt seit 2020 als Leitung der gynäkologischen Radiologie am Institut für diagnostische und interventionelle Radiologie, tätig. „Wir freuen uns sehr, dass wir mit Herrn Privatdozent Dr. Püsken einen sehr erfahrenen Radiologen als Chefarzt für unser Haus gewinnen konnten, der gerade im Bereich der gynäkologischen Radiologie und der Mammadiagnostik bundesweit als Experte gilt“, zeigt sich Klinikgeschäftsführer Michael Kamp zufrieden.
Für den gebürtigen Emsländer schließt sich mit der Rückkehr in die Nähe seiner Heimat ein Kreis. Der 44-Jährige hat sein Elternhaus im emsländischen Klein Berßen, ist verheiratet und hat einen Sohn im Alter von drei Jahren. Sein Studium der Humanmedizin absolvierte er an der Philipps-Universität Marburg. Seine Assistenzarztzeit verbrachte er in Göttingen und Münster. Von Münster zog es ihn nach Köln, wo Püsken bis Ende des Jahres 2022 Leiter der gynäkologischen Radiologie am Institut für diagnostische und interventionelle Radiologie der Uniklinik Köln war. „Ich hatte eine sehr spannende und lehrreiche Zeit außerhalb von Niedersachsen. Nun freue ich mich aber umso mehr, mit meiner Familie wieder in die Nähe meiner Heimat zu ziehen und neue berufliche Herausforderungen in der Rolle des Chefarztes sowohl für den ambulanten als auch den stationären Bereich der Radiologie an der Euregio-Klinik anzunehmen“, so Püsken.
Neben einer breiten Basisqualifikation im Bereich des konventionellen Röntgens, der Schnittbilddiagnostik (CT und MRT) und der Durchleuchtung bringt Püsken eine ausgewiesene Expertise im Bereich der interventionellen Radiologie, der gynäkologischen Radiologie und der Mammadiagnostik mit. Vor dem Hintergrund ist er auch seit 2017 Leiter des Intensivierten Früherkennungs- und Nachsorgeprogramms (IFNP) an den Kliniken Essen-Mitte, in Kooperation mit der Uniklinik Köln.
In der Mammadiagnostik ist Püsken neben der Röntgen-Mammographie insbesondere der Ausbau der MRT der Mamma wichtig. „In der MRT lassen sich insbesondere bei dichtem Drüsengewebe und bei jüngeren Frauen kleine Veränderungen besser als in der Mammographie nachweisen. Ebenso soll zukünftig als einer von wenigen Zentren im weiteren Umkreis die Gewebeentnahme in der Brust im MRT angeboten werden – hierdurch lassen sich unnötige Operationen für Frauen vermeiden“, erläutert Püsken.
Ein weiterer Schwerpunkt von Püsken ist die onkologische Bildgebung in der CT und MRT, zu diesem Themenbereich hat er insbesondere auch wissenschaftlich intensiv gearbeitet.

„Durch die Expertise von Herrn Privatdozent Dr. Püsken kann das Leistungsangebot der Radiologie noch einmal weiter ausgebaut werden. Ich bin mir sicher, dass sich auch der Einzugsbereich gerade im Bereich der Mammadiagnostik noch einmal deutlich über die Grafschaft Bentheim hinaus erweitern wird“, erläutert Kamp mit Verweis auf die hohe Routine die Püsken aufgrund seiner Expertise vorweisen kann.
Wichtig ist Püsken allerdings, trotz aller Technik stets den Patienten im Blick zu behalten. „Mein Ziel ist die optimale Versorgung der Patientinnen und Patienten mit moderner Medizin, bei der immer der Patient im Mittelpunkt steht. Dieser Fokus liegt mir besonders am Herzen, auch wenn die Radiologie eher ein technisches Fach ist“, stellt Püsken heraus.

Text und Foto: Euregio Klinik