Sander Visser verlängert bei der HSG Nordhorn-Lingen



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Die nächste Personalentscheidung bei unserer HSG ist gefallen: Die Vertragsverlängerung mit Sander Visser, der in der letzten Woche Geburtstag hatte, ist unter Dach und Fach. Sein Lebensalter entspricht im Übrigen jetzt genau seiner Rückennummer: 23.

Sander stammt aus Eemnes, einer Stadt etwa 40 km vor Amsterdam – von Nordhorn aus gesehen. Handball gespielt hat er zunächst in Emmen und später – zusammen mit dem auch aus der Bundesliga bekannten Keeper Gerrie Eijlers – für KRAS/Volendam in der belgisch-niederländischen BENE-League. Wie er uns erzählt, traf er dort auch schon auf seine späteren Mitspieler Toon Leenders und Bart Ravensbergen. 2020 – und damit mitten in der Corona-Zeit – wechselte er dann zur HSG Nordhorn-Lingen.

Aus Anlass seiner Vertragsverlängerung hat uns unser sympathischer Youngster, der stets freundlich und positiv ist und gute Laune ausstrahlt, einige Fragen beantwortet:

Hallo Sander, erzähl mal, wie das war, als du zur HSG kamst.

„Es war schon im ersten Jahr super und ich habe schon viel lernen können. Von Anfang an bin ich besser geworden. In dieser Saison bekomme ich mehr Spielzeit als davor, das hilft mir natürlich auch.“

Inzwischen bist du ja auch Nationalspieler geworden. Wie sieht es mit deiner Karriere für „Oranje“ aus?

„Ich habe jetzt neun Länderspiele. Zuletzt war ich in der EM-Vorbereitung dabei, bei der Europameisterschaft dann leider nicht. Noch sind Bobby Schagen und Alec Smit als Rechtsaußen vor mir, doch es ist mein klares Ziel, in der Nationalmannschaft der zweite oder erste Mann auf dieser Position zu werden.“

Wie denkst du über den immer noch möglichen Aufstieg mit der HSG?

„Wir haben es immer noch in der eigenen Hand, und ich glaube, dass wir es schaffen. Respekt vor Hamm, doch insgesamt halte ich uns für die stärkere Mannschaft. Wir werden alles dafür tun, und dann brauchen wir auch noch ein bisschen Glück. Wir wollen aufsteigen, denn ist eine Ehre, in der Ersten Liga zu spielen, und es ist auf jeden Fall gut für den Verein und natürlich auch für die Fans.“

Du bist nach Jonas Patzel der Jüngste im Team, nach dir kommt Johannes Wasielewski mit 24 Jahren …

„Ja, und wir müssen nach dem Training auch immer die Halle saubermachen.“ (lacht)

Was dürfen wir noch über dich erfahren – z. B. womit verbringst du außerhalb des Handballs deine Zeit?

„Ich mache eine Ausbildung als Physiotherapeut in Enschede, wobei zuletzt viel online stattgefunden hat. Damit bin ich schon ziemlich weit. Mir fehlt aber noch ein Praktikum, und das mache ich bald in einer Praxis in Neuenhaus.“

Und dahin fährst du dann von Nordhorn aus, oder?

„Ja, ich wohne in Nordhorn, gar nicht weit von der Halle entfernt. Meine Freundin wohnt in Oosterhesselen bei Emmen, das ist ja nicht weit, sodass wir uns oft sehen können.“

Letzte Frage: Bei der HSG nennen dich die meisten „Sandy“. Passt das für dich?

„Ja, klar. Ich glaube, Lasse Seidel hat damit angefangen und inzwischen sagen das fast alle, das ist okay.“

Lieber Sander/Sandy, vielen Dank für das Gespräch, wir wünschen dir von Herzen viele Spiele, viele Tore, viel Erfolg beim Beenden deiner Ausbildung und weiter eine rundum gute Zeit bei unserer HSG Nordhorn-Lingen!

HSG-Trainer Daniel Kubes ist gespannt und neugierig auf die weitere Entwicklung von Sander. „Er wird sicherlich in der neuen Konstellation einen weiteren Schritt nach vorne machen.

“Neben Fans und Verantwortlichen der HSG freut sich auch die Firma Wolbers Watermanagement aus Gees/NL, die das Sponsoring-Patronat für unsere Nr. 23 übernommen hat.

Text und Foto: HSG Nordhorn-Lingen