Esther Graf veröffentlicht Song mit Alligatoah über Konsens

Esther Graf veröffentlichte erst von wenigen Wochen ihr neue Single „Geldautomat“, auf der sie genau wie bei ihren Songs „Chamäleon“ und „Wasted“ gezeigt hat, dass sie keine Angst davor hat, ihre Persönlichkeit ungeschminkt in ihrer Musik zu zeigen. So erzählte „Geldautomat“ über effektverzerrten Gitarren und 808s Vibes von Momenten, in denen einem das Leben über den Kopf zu wachsen scheint. Von zu wenig Geld für Mahnungen und die Miete, aber dafür viel zu viel Alkohol und Zigaretten. Von leeren Smartphone-Akkus und 135 offenen Chats. Von Phasen, in denen einen scheinbar nur noch Britney Spears versteht. Von Dingen, die Esther Graf genau so erlebt hat. Geboren im tiefsten Kärntner Hinterland, zog Esther schon bald nach Salzburg, dann weiter nach Wien, jobbte, machte ihr Abitur in der Abendschule und sich danach als Model selbstständig. Treuer Wegbegleiter war dabei immer die tiefe Verbundenheit zur Musik.

Ihren eigenen Sound hat Esther längst gefunden: Modernen R‘n‘B, der freudig Hip-Hop- und Pop-Elemente in die Arme nimmt. Seit mittlerweile anderthalb Jahren pendelt sie zwischen Wien und Berlin, zwischen Model-Jobs und Tonstudio, zwischen Smartphone-Display und Schreibblock, in den sie ihre Gedanken als Songskizzen festhält.

Esther Graf veröffentlicht Song mit Alligatoah über Konsens. Foto: Andrej Sergejvic Galiakberov
Esther Graf veröffentlicht Song mit Alligatoah über Konsens. Foto: Andrej Sergejvic Galiakberov


Bio

Esther Graf ist next. Wie kaum jemand sonst verkörpert die 21-Jährige den Aufbruch in eine neue Ära. Sie hat Soul im Herzen, echte Geschichten aus dem echten Leben, einen jetztzeitigen Sound – und in all dem ihre eigene Stimme gefunden.

Esther Graf ist eine der großen Hoffnungen der deutschen Popmusik. Ihre Stimme, ihre Erscheinung, ihre Art zu texten – alles an ihr ist außergewöhnlich. Auch ihre Geschichte ist es. Sie wächst mit ihren Eltern und vier Geschwistern in einem Dorf im Kärntner Hinterland auf. Schon früh nimmt sie Klavierunterricht, startet eine Ausbildung für Gesang, Tanz und Schauspiel. Mit 14 zieht sie nach Salzburg, um dort eine Musikschule zu besuchen, später nach Wien und Berlin. “Musik ist das, was mir am allermeisten Freude macht”, sagt Esther Graf und fügt lachend hinzu: “Eigentlich kann ich nur Musik.” Das ist bescheiden bis geflunkert. Unter anderem arbeitet sie auch als Model und Songtexterin. Dennoch ist Musik der rote Faden in ihrem Leben: ihre erste und ihre große Leidenschaft, der sie nun ihren ganz eigenen Blickwinkel hinzufügt. Irgendwo zwischen Kärnten und Kreuzberg, Großfamilie und Großstadt, Dopaminkick und Reflektion, Selbstbewusstsein und Verletzlichkeit, R&B und Pop, Vintage und Zukunft.

Esther Graf ist ein Kind ihrer Zeit. Sie ist aufgewachsen in einer Realität, in der verschiedenste musikalische Einflüsse und popkulturelle Referenzen mit vollkommener Selbstverständlichkeit ineinander fließen und sich quasi täglich neu formen. Gleichzeitig ist sie eine alte Seele. Schon als Kind war sie fasziniert von den Großen der Soul-Geschichte wie Aretha, Lauryn und Frank Ocean. Esthers Gesang ist noch heute geprägt davon. Viel lieber aber blickt sie nach vorne: “Ich freue mich total, dass gerade eine Generation von Künstlerinnen und Künstlern heranwächst, die ganz selbstverständlich Urban Pop machen und Emotionen rüberbringen, ohne dass es gewollt oder gekünstelt klingt.” Was Esther verschweigt: Mit gerade einmal zwei Singles und einer Handvoll Features hat sie sich selbst an die vorderste Front dieser Bewegung geschoben. Kaum jemand derzeit klingt so fresh, so eigen, so nach jetzt wie Esther Graf.

Mit dem Grundkurs-Poesie-Tonfall, der im Deutschpop zur unangenehmen Gewohnheit geworden ist, hat sie nichts am Hut. An ihrer Musik ist nichts Konstruiertes, nichts Aufgeführtes. Sie ist einfach da und fühlt sich richtig an. Darin gleicht sie eher Ariana Grande und Dua Lipa als den Lagerfeuerdichtern der Nation. Esther Graf singt einfach, wie sie redet, und sagt, was sie denkt. Und spricht damit einer Generation aus dem Herzen. Egal ob sie vom Gossip im Großdorf Berlin erzählt oder von den Blender-Boys in ihrer Timeline. Egal ob sie den Moment des frischen Verliebtseins besingt oder die plötzliche Erkenntnis, dass es vorbei ist. Egal ob sie ihr persönliches Sommergefühl zwischen Leichtigkeit und leiser Melancholie in einen sexy R&B-Song packt oder das gespaltene Verhältnis ihrer Generation zu Beziehung und Bindung reflektiert. Esther Grafs Musik handelt vom echten Leben und lebt von echten Emotionen. Mehr kann man sich von der Zukunft des deutschen Pop nicht wünschen.

Esther Graf veröffentlicht Song mit Alligatoah über Konsens. Foto: Andrej Sergejvic Galiakberov

Foto: Andrej Sergejvic Galiakberov