Papenburger Umweltpreis 2021 – Dreizehn nachhaltige Projekte und drei Prämierungen

Die Jury hat entschieden. Der Umweltpreis der Stadt Papenburg geht im Jahr 2021 an drei verschiedene Preisträger. Nach der Neuaufstellung des Preises war erstmalig die eigene Bewerbung oder ein Vorschlag durch Dritte möglich. Dadurch sind in diesem Jahr dreizehn Bewerbungen und Vorschläge bei der Stadt eingegangen.

„Jedes einzelne Umwelt-Projekt, sei es durch privates Engagement von Einzelpersonen, Familien oder größeren Institutionen, verdiene an Wertschätzung und öffentlicher Anerkennung“, so die Jury in ihrer Sitzung des Stiftungsausschuss „Schutz der Umwelt“ im Oktober. Das betont auch Klimaschutzmanager Thomas Nienhaus, der den Umweltpreis in der Verwaltung koordiniert: „Alle Projekte leisten auf unterschiedliche und eigene Art und Weise einen tollen und wichtigen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt, natürlicher Ressourcen oder des Klimas. Sie schützen damit die Umwelt und stärken gleichzeitig das Umweltbewusstsein.“

Alle Bewerbungen und Vorschläge wurden für das Auswahlverfahren der Jury zugelassen. Auf Grund der vielfältigen Anzahl guter Bewerbungen entschied die Jury, das Preisgeld aufzuteilen. Anhand der Bewertungskriterien „ökologische Wirksamkeit“, „Langfristigkeit“, „Ortsbezug“, „Kreativität“ und „Beispielhaftigkeit“ hat die Jury folgende herausragende Projekte für die Prämierung ausgewählt:

Unter Berücksichtigung eines Vorschlages für den Umweltpreis und des Lebenswerkes von Ernst Naschke geht der erste Platz mit einer Prämierung in Höhe von 1.500 € an den öffentlich zugänglichen „Naturgarten Naschke“. Die Jury hebt bei ihrer Entscheidung insbesondere den naturnahen Nutzen des Gartens als Erholungs- und Bildungsort sowie den hohen ökologischen und langfristigen Nutzen hervor.

Der zweite Platz mit einer Prämierung in Höhe von 1.000 € geht an das Parkprojekt „Johannispark“ des Vereins der Baumfreunde-Papenburg. Das Biotop mit mehr als 300 Gehölzen und 200 Bodendecker sowie Informationstafeln zu einzelnen Gewächsen zwischen dem Friedhof St. Antonius und den Berufsbildende Schulen diene laut Jury insbesondere der Umweltbildung, durch eine intensive Einbindung der nahegelegenen Schule.

Mit dem 3. Platz wird die erfolgreiche Wiederansiedlung des Weißstorchs auf dem Heimathof an der Waldseestraße in Aschendorf ausgezeichnet. Der Heimat- und Bürgerverein Aschendorf e.V. erhält für dieses Artenschutzprojekt mit seiner medialen Einbindung der Storchennestkamera ein Preisgeld in Höhe von 500 €.

Die Preise werden im Rahmen einer festlichen Veranstaltung verliehen.

Die nicht ausgezeichneten Projekte werden durch die Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Papenburg zusätzlich eine entsprechende öffentliche Würdigung und Anerkennung erfahren. Hierzu wird die Stadt einen Anlagenband zum Umweltpreis 2021 erstellen, in dem alle eingereichten Projekte vorgestellt werden. Dieser wird auf der Seite www.umweltpreis-papenburg.de veröffentlicht.

Die erneute Auslobung des Umweltpreises findet 2023 statt.

Text und Foto: Stadt Papenburg