Landkreis bereitet Einsatz der LUCA-App in der Grafschaft vor

„Die LUCA-App vereinfacht für Bürger und Betriebe die Dokumentationspflicht und kann uns die Kontaktnachverfolgung im Infektionsfall erleichtern. Das ist ein Tool, das für alle Beteiligten bei Lockerungen und der Öffnung verschiedener Bereiche einfach nützlich sein kann“, erläutert Dezernentin Gitta Mäulen. Der Landkreis treffe gerade alle notwendigen Vorbereitungen, um diese App in der Grafschaft einzusetzen. Ein bedeutender Schritt ist bereits erfolgt: die Bürgermeister der Kommunen, dann die Wirtschaftsvereinigung, der DEHOGA-Kreisverband, die Kreishandwerkerschaft, die Wirtschaftsförderung und Agentur für Arbeit – mit ihnen allen wurde im sogenannten Pandemienetzwerk, hier in der Arbeitsgruppe „Unternehmerisches Handeln sichern“, über die Luca-App gesprochen. Und alle waren sich einig: der Einsatz wird sehr begrüßt und vor allem auch unterstützt. Gemeinsam will man auch für die Nutzung dieser App werben.

„Wir haben tolle Partner, die alle mitziehen. Das sind gute Startbedingungen für die LUCA-App!“, freuen sich Landrat Uwe Fietzek und Dezernentin Gitta Mäulen. Damit möglichst viele Unternehmen und Betriebe sich daran beteiligen, ist für diese um Ende März herum eine Informationsveranstaltung über die Einsatzmöglichkeiten der App vorgesehen. Für die Nutzer, darunter auch die Betriebe, ist der Einsatz kostenfrei. „Die LUCA-App ist eine prima Ergänzung zur Corona-Warn-App.“ Fietzek und Mäulen empfehlen, beide Apps parallel zu verwenden, um den derzeit bestmöglichen digitalen Schutz zu haben.

Und das macht LUCA:

Die Nutzer laden sich die LUCA-App aus den Stores und tragen dann ihre Kontaktdaten in die App ein. Dann erhält man einen Freischaltcode per SMS, der zur Bestätigung eingetragen werden muss. Die App erzeugt wechselnde QR-Codes, die beispielsweise in Gastronomiebetrieben oder bei Frisören gescannt werden oder die App-Nutzer scannen ihrerseits beim Besuch einen QR-Code. Verlässt man das Restaurant oder den Betrieb wieder, wird man automatisch ausgecheckt. Tritt ein Infektionsfall ein, werden die Kunden des Restaurants oder Betriebes informiert, die sich zur betreffenden Zeit dort aufgehalten haben. Parallel informiert die App die Gesundheitsämter, die dann Zugriff auf die Daten der übrigen Gäste haben. Die App verarbeitet zwar personenbezogene Daten wie Namen, Telefonnummern und Adressen. Das ist auch der Zweck der App, aber wer mit Kontakterfassung in ein Restaurant gehen will, muss dort auch sonst seine Daten angeben. Nur geschah dieses bisher ausschließlich auf Papier. Auch private Treffen lassen sich in der App anlegen, Gäste können sich dann einchecken.

Text: Landkreis Grafschaft Bentheim