MEPPEN BEWEGT: Die Mobilitätsoffensive 2022

Meppen. Die Stadt Meppen möchte die Rad- und Gehweginfrastruktur im Stadtgebiet stärken. Im Zuge eines Modellversuchs sollen unter Realbedingungen bereichsweise Einbahnstraßen und eine Fahrradzone in der Meppener Innenstadt ausgewiesen werden. Alle Fragen und Antworten zu dem anstehenden Versuch wurden in einer Talkshow mit Nane Langius, Rad- und Fußverkehrsbeauftragte und Bürgermeister Helmut Knurbein aufbereitet.

Im Rahmen des mit Beginn der Sommerferien startenden, halbjährigen Verkehrsversuches werden Einbahnstraßen in den Bereichen Burgstraße, Gymnasialstraße und Nagelshof eingerichtet. Darüber hinaus wird eine Fahrradzone ausgewiesen, die die Innenstadt wie ein grüner Gürtel umrunden wird. Der Modellversuch soll als Grundlage für eine neue Rad- und Fußverkehrsstrategie dienen. „Insbesondere die Wege im Zentrum und ins Zentrum hinein sollen deutlich attraktiver gestaltet werden, um noch mehr Menschen zu überzeugen, im Alltag auf das Rad zu steigen bzw. umzusteigen“, so Bürgermeister Helmut Knurbein. Im Fokus stünden die Erhöhung der Verkehrssicherheit sowie die Verbesserung der Aufenthalts- und Lebensqualität in der Meppener Innenstadt. Es sei wichtig, Innenstadtförderung und Mobilität gemeinsam zu denken.

Attraktive Bedingungen für den Rad- und Fußverkehr schaffen lebendige Innenstädte und Wohnquartiere und ermöglichen Begegnung und Kommunikation. Zudem profitieren Städte von zu Fuß gehenden und Rad fahrenden Bürger*innen, da diese eine kaufkräftige und treue Kundengruppe darstellen.

In einer spannenden Talkshow unter Moderation von Ludger Abeln beantworten Nane Langius und Bürgermeister Helmut Knurbein alle wichtigen Fragen zu dem anstehenden Verkehrsversuch. Die Sendung ist auf YouTube unter folgendem Link zu finden: https://youtu.be/9zA-m1tydhE. „Es ist uns ein wichtiges Anliegen, die Bürger*innen mitzunehmen und das Thema zu kommunizieren“, so der Rathauschef. Die Maßnahme solle transparent und erlebbar gestaltet werden und den Bürger*innen zeitgleich Platz geben, sich in Form von Anregungen und Bewertungen zu beteiligen.

Als Grundlage für die neue Rad- und Fußverkehrsstrategie dient zudem eine bereits freigeschaltete Online-Umfrage zum Rad- und Fußverkehr. Die Umfrage richtet sich an alle Radfahrende und zu Fuß gehende in unserer Stadt. „Wir möchten die Bedürfnisse der Bürger*innen beim Fahrradfahren und Zufußgehen kennenlernen und uns einen Eindruck davon verschaffen, wie die derzeitige Rad- und Fußverkehrssituation in Meppen eingeschätzt wird“, sagt Nane Langius. Die Befragung solle Hinweise darauf geben, wo die Bedingungen für den Rad- und Fußverkehr noch zu verbessern sind und wo die Bemühungen schon Erfolge zeigen. Die Teilnahme an der Online-Umfrage unter www.meppen.de/umfrage ist noch bis Ende Juli möglich.

Für Rückfragen steht Ihnen die Stadt Meppen gerne zur Verfügung: meppenbewegt@meppen.de.

Text und Foto: Stadt Meppen