Wo sind die Pinguine im Osnabrücker Zoo?

Wer die Osterferien genutzt hat, um in den wieder geöffneten Zoo Osnabrück zu gehen, dem ist sicherlich der lange Bauzaun in der Nähe der Zoogaststätte aufgefallen. Wo noch vor kurzem die Anlagen der Humboldt-Pinguine und Rosa-Pelikane sowie der Matschspielplatz des „Neue OZ-Kinderland“ lagen, herrscht nun gähnende Leere, denn hier soll bis Sommer 2022 die neue Tierwelt „Wasserwelten“ entstehen und die Abrissarbeiten dafür sind so gut wie abgeschlossen. Doch wo sind die 21 beliebten Vögel geblieben? „Wir haben unsere Pinguine in eine freie Voliere zwischen Zoogaststätte und Mönchsgeieranlage untergebracht. Hier bleiben sie bis ihr neues Gehege fertiggebaut ist“, verrät Kirsten Bischoff, Leiterin des Vogelreviers. Dort haben sie für die Übergangszeit ausreichend Platz mit Sand und Vegetation, zwei Badeteiche und ein warmes Haus. Die Pelikane befinden sich zurzeit aufgrund der Auflagen zur Vogelgrippe in ihrem Haus, das noch stehen bleibt. Da der Weg zur Zoogaststätte zurzeit eine Einbahnstraße und deswegen aufgrund der Corona-Vorsichtsmaßnamen gesperrt ist, können beide Vogelarten leider nicht von Besuchern gesehen werden. Die Mönchsgeier sind für die Zeit der Bauarbeiten in die große Voliere in der nordamerikanischen Tierwelt „Manitoba“ umgezogen. Auch die Seehunde hatten kurzzeitig ihre Becken verlassen, damit sie durch die Abrissarbeiten an der benachbarten Pinguinanlage nicht gestört werden. Inzwischen sind sie jedoch zurück, denn voraussichtlich können sie während der Bauarbeiten in ihrem alten Becken bleiben. Allerdings sind sie für Besucher zurzeit auch nicht zu sehen, da die dortige Besucherplattform ebenfalls weichen musste. Nach den Abrissarbeiten sollen im Mai die Bauarbeiten für den neuen Bereich mit einem offiziellen Spatenstich starten und weitere Informationen zur geplanten Tierwelt werden folgen.

Text: Pressestelle Zoo Osnabrück

Fotos: Lisa Simon