Martin Bruchmann – die neue Single „Schatten“ über das Weglaufen vor Problemen oder Erinnerungen und das Leben im Jetzt

Martin Bruchmann – die neue Single „Schatten“ über das Weglaufen vor Problemen oder Erinnerungen und das Leben im Jetzt – aus der autobiographischen Debüt-EP und dem Musik-Kurzfilm  „Wer wär ich heute, wenn ich damals nicht gegangen wär

„Wer wär ich heute, wenn ich damals nicht gegangen wär?“ fragt sich Martin Bruchmann. Für ihn ist klar, ohne Musik wäre er ein anderer Mensch. Musik ist seine Medizin, auch wenn wir ihn bislang vorrangig als Schauspieler kenngelernt haben. „Ich will Menschen, mit dem was ich tue, inspirieren und das mit den Mitteln, die mir zur Verfügung stehen: meiner Kreativität. Und der ist es egal ob ich ein Lied schreibe oder in einem Film spiele. Meine Kreativität das bin ich.“

Helden brauchen keine Superkräfte – alles was sie brauchen ist der Glaube an sich selbst und ein klares Ziel vor Augen. Manche werden nie zu Helden, andere später, einige viel zu früh. Martin, ist einer von ihnen. Mit 13 Jahren haut er von Zuhause ab, um in einem Kinderheim Schutz und nach einer besseren Kindheit zu suchen. Dort angekommen tut er das, was ihm zu Hause nicht erlaubt war: Musik machen und singen. Er beginnt sich Gitarre, Klavier und Schlagzeug selbst bei zu bringen und singt in verschiedenen Bands.

Sein schwierigstes und wohl persönlichstes Kapitel hat Martin Bruchmann nun in Musik UND Film aufgearbeitet. Entstanden sind fünf leichtschwere Pop-Songs, von denen drei Singles das Herzstück seiner Debüt-EP bilden, für die er extra einen Musikkurzfilm produziert hat. Ein Film, der die Geschichte eines jungen Menschen erzählt, der sich aus eigener Kraft aus einer toxischen Situation retten musste, um eine normale Kindheit zu haben. Der viel zu früh die Verantwortung für sich und sein Leben in die Hand nehmen musste. Und der am Ende doch merkt, dass Weglaufen nur eine vorübergehende Lösung ist. (Er selbst spielt natürlich eine der Hauptrollen.)

Den Auftakt und die Ankündigung der am 25.11.22 erscheinenden EP bildete die erste Single „Dreizehn“ (VÖ: 16.09.22). „Der wohl intimste Song, den ich je geschrieben habe.“ In der zweiten Single „Schatten“ (VÖ: 21.10.22) sowie auch im zweiten Kapitel des Musikkurzfilmes, geht es darum, dass Weglaufen vor Problemen oder Erinnerungen nur bis zu einem gewissen Punkt funktioniert. „In meinem Fall laufe ich mein ganzes Leben mit Erinnerungen und Gefühlen herum, die gar nicht mehr in das Jetzt gehören. Ich will aber im Jetzt leben und nur noch an die Zukunft denken.“

„Schatten“ (Kapitel #2 aus „Wer wär ich heute, wenn ich damals nicht gegangen wär“):
https://youtu.be/nztHcGEfL1Y

Mit seiner Debüt EP „Wer wär ich heute, wenn ich damals nicht gegangen wär?“, möchte Martin Menschen, die Ähnliches erlebt haben bestärken: „Egal woher du kommst, egal in welcher schwierigen Situation du dich befindest, egal welchen Weg du für dich vorbestimmt siehst: du kommst da raus. Du kannst dein eigener Held sein.“

Bruchmann, geboren in Leipzig, ist in der Medienwelt kein Unbekannter: Seit mehr als zehn Jahren steht er als Schauspieler regelmäßig für Film und Fernsehen vor der Kamera. Er war in verschiedenen Krimiformaten wie Tatort, Soko und im Lissabon-Krimi zu sehen. Aber auch in Kinofilmen wie im Oscar-nominierten Streifen „Werk ohne Autor“ von Florian Henckel von Donnersmarck oder in einer Hauptrolle in „Silent Youth“. Zuletzt sah man ihn in der ARD-Serie „Eldorado KaDeWe“ von Julia von Heinz. 2021 nahm er den Song „Anders“ auf und organisierte die Diversity-Spendenaktion #WieDuNurAnders. Mit dem Erlös unterstützte Bruchmann die Initiative Grundgesetz für Alle. „Mir ist es wichtig, als Künstler ein Zeichen für Akzeptanz und gegen Diskriminierung zu setzen.“ Momentan steht er für eine internationale Serie für Paramount+ vor der Kamera.

Es ist beeindruckend, wie elegant er Text und Musik, Schwere und Leichtigkeit, Film und Audio miteinander verbindet. Sein Name könnte nicht passender sein: Martin, der Kämpfer / Krieger für die Freiheit und als Bruchmann, liebt er es Dinge zu kombinieren und Erwartungen zu brechen. Soviel ist klar: die nächste Überraschung kommt. Typisch Bruchmann eben.

Text und Foto via MCS