Seelische Abgründe und eine tödliche Entscheidung: „Trigger – Das Böse kehrt zurück“ von Wulf Dorn

Nach dem großen weltweiten Erfolg von „Trigger“ hat der preisgekrönte Autor Wulf Dorn die langersehnte Fortsetzung seines Psychothriller geschrieben: Trigger – Das Böse kehrt zurück.

Der Autor entführt die Leser*innen erneut in die unergründlichen Tiefen der menschlichen Seele und stellt seinen Protagonisten, den Ex-Psychiater Mark Behrendt, vor eine grausame Wahl. Er muss eine tödliche Entscheidung treffen, um eine geliebte Person zu retten. Dabei kommen nie verheilte Wunden aus der Vergangenheit ans Tageslicht, die den Wunsch nach Rache nähren.

Seelische Abgründe und eine tödliche Entscheidung: "Trigger - Das Böse kehrt zurück" von Wulf Dorn
Seelische Abgründe und eine tödliche Entscheidung: „Trigger – Das Böse kehrt zurück“ von Wulf Dorn

Die Fortsetzung von Trigger

Nach der rätselhaften Ermordung seiner Lebensgefährtin ist der Ex-Psychiater Mark Behrendt am Ende. Nur seiner besten Freundin Doreen verdankt er, dass er noch am Leben ist. Doch gerade, als Mark den Albtraum überwunden glaubt, kehrt der mysteriöse Mörder zurück und entführt Doreen. Er stellt Mark ein Ultimatum: Ihm bleiben knapp vier Tage Zeit, ein entsetzliches Verbrechen zu begehen. Wenn er sich weigert oder scheitert, wird Doreen sterben. Mark steht vor einer grausamen Entscheidung, und die Uhr tickt.

Auszug aus „Trigger – Das Böse kehrt zurück“

So fühlt es sich also an, wenn man den Verstand verliert.
Das war sein erster Gedanke, der auf den Schock folgte. Und ja, er musste so sein, eine andere Erklärung konnte es nicht geben. Was er da vor sich sah, musste reine Einbildung sein. Eine böse Halluzination.Aber warum, in Gottes Namen, halluziniere ich ausgerechnet so etwas Schreckliches herbei?

Weil die Grenze, die den klaren Verstand vom Wahnsinn trennt, nur eine feine Linie ist, flüsterte etwas in ihm. Und offenbar hast du diese Linie jetzt überschritten.

Ja, das war die offensichtliche Erklärung.

Er war übergeschnappt.Einfach so.

Als hätte jemand einen Hebel in seinem Kopf umgelegt.

Die ersten siebzehn Jahre seines Lebens war er ein intelligenter und aufgeweckter Junge gewesen, und heute – ausgerechnet am ersten Weihnachtsfeiertag – war er von einem Moment zum nächsten reif für die Klapsmühle geworden.

Aber konnte das wirklich sein? Konnte man ohne jegliche Vorzeichen plötzlich verrückt werden?Oder war das alles vielleicht nur ein schlimmer Traum?

Über Wulf Dorn

Wulf Dorn war zwanzig Jahre in einer psychiatrischen Klinik tätig, ehe er sich ganz dem Schreiben widmete. Mit seinem 2009 erschienenen Debütroman „Trigger“ gelang ihm ein internationaler Bestseller, dem weitere folgten. Dorns Bücher werden in zahlreiche Sprachen übersetzt und begeistern eine weltweite Leserschaft. Für seine Storys und Romane wurde er mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit dem französischen Prix Polar, dem ELLE Readers Award und dem Glauser Preis.