Umweltpreis 2021 wurde überreicht

Papenburg. Bereits im Oktober des vergangenen Jahres hat die Jury in ihrer Sitzung des Stiftungsausschusses „Schutz der Umwelt“ festgestellt, dass jedes einzelne Umwelt-Projekt, sei es durch privates Engagement von Einzelpersonen oder größeren Institutionen, Wertschätzung und öffentliche Anerkennung verdient. Seinerzeit wurden die Gewinner des Umweltpreises 2021 bereits festgelegt. Die Übergabe der Preise sollte zunächst in einem größeren Rahmen stattfinden, was aufgrund der Corona-Pandemie bis zum heutigen Tag nicht möglich war.

So kam es dazu, dass die Preise bei strahlendem Sonnenschein in Naschkes Garten überreicht und entgegengenommen wurden. Geehrt wurde für ihr ehrenamtliches Engagement:

1. Platz:

Unter Berücksichtigung eines Vorschlages für den Umweltpreis und das Lebenswerk von Ernst Naschke geht der erste Platz mit einer Prämierung in Höhe von 1.500 € an den öffentlich zugänglichen „Naturgarten Naschke“. Dabei wird insbesondere der naturnahe Nutzen des Gartens als Erholungs- und Bildungsort sowie der hohe ökologische und langfristige Nutzen hervorgehoben.

2. Platz:

Der zweite Platz mit einer Prämierung in Höhe von 1.000 € geht an das Parkprojekt „Johannispark“ des Vereins der Baumfreunde-Papenburg. Das Biotop mit mehr als 300 Gehölzen und 200 Bodendeckern sowie Informationstafeln zu einzelnen Gewächsen zwischen dem Friedhof St. Antonius und den Berufsbildenden Schulen dient durch die Einbildung der nahegelegenen Schule insbesondere der Umweltbildung.

3. Platz:

Mit dem 3. Platz wird die erfolgreiche Wiederansiedlung des Weißstorchs auf dem Heimathof an der Waldseestraße in Aschendorf ausgezeichnet. Der Heimat- und Bürgerverein Aschendorf e.V. erhält für dieses Artenschutzprojekt mit seiner medialen Einbindung der Storchennestkamera ein Preisgeld in Höhe von 500 €.

„Alle Projekte leisten auf unterschiedliche und eigene Art und Weise einen tollen und wichtigen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt, natürlicher Ressourcen oder des Klimas. Sie schützen damit die Umwelt und stärken gleichzeitig das Umweltbewusstsein“, betont Thomas Nienhaus, Klimaschutzmanager der Stadt Papenburg, im Rahmen der Preisübergabe. Klima- und Umweltschutz sind zukünftig in den Vordergrund zu stellen.

Alle Preisträger erhielten im Rahmen der Veranstaltung die Möglichkeit, ihr Projekt vorzutragen und auch die zukünftige Ausgestaltung vorzustellen. Neben den Preisträgern waren auch Heiner Butke, seinerzeit Vorsitzender der Stiftung „Schutz der Umwelt“ und Reinhard Freericks, in der vergangenen Legislaturperiode Initiator für die Neuauflage des Preises, vor Ort.

Neben den drei ausgezeichneten Projekten gab es 10 weitere Vorschläge bzw. Einreichungen für die Preisverleihung. Alle Projekte sind auf der Homepage der Stadt Papenburg unter dem Rubrik Bauen – Umweltpreis zu finden. Der nächste Umweltpreis wird im Jahr 2023 verliehen.

Bild: Karin Evering, Stadt Papenburg

Text: Stadt Papenburg